Enttäuschung (ist gut)

Ich bin ein wenig traurig. Die 4 Verlage die ich mit meinem Manuskript von www.plixie.de angefragt habe, haben sich nicht gemeldet, also auch kein Interesse an meinem Blogbuch. Vielleicht liegt dann auch da genau mein Fehler. Die Form meines eingereichten Buches, einfach als Blog/Tagebuch, ist wohl nicht angesagt.

So bin ich am überlegen, wie ich es in eine bessere Form bringen kann.  Nein, aufgeben tu ich nicht.  Enttäuschung ist gut, weil das zuvor gedachte Bild getäuscht hat.

Schade ist auch, dass ich keine Kommentare von meinen LeserInnen bekomme. Ich weiß also nicht, ob gefällt was ich so von mir gebe oder veröffentliche.

Nichts ist selbstverständlich

Ich bin dankbar für alle Mitmenschen. Jeder gibt seinen Beitrag zum Leben dazu. Ich danke für unser Sozial- und Gesundheitswesen und wünsche mir das Krankenhäuser bald Gesundheitshäuser genannt werden.

Nichts ist selbstverständlich.
Ich danke für Menschen, die mir helfen wenn ich krank bin. Ich bin des Öfteren im Krankenhaus gewesen, wurde von diversen Menschen unterstützt und aufgepäppelt und konnte gesundend entlassen werden.

Ich danke für meinen Arzt/Zahnarzt, der sich gebildet hat, um mir nun helfen zu können. Ich danke für youtube und die Menschen die da ihre Erfahrungen teilen, damit ich es nachmachen oder nachvollziehen kann.

Ich bin dankbar für VerkäuferInnen in den diversen Geschäften wo ich für meinen täglichen Lebensmittel- oder Drogeriebedarf einkaufen kann.  Ich danke für die LKW- Fahrer die mir meine Waren bequem bis in den Discounter/Geschäft liefern.

Ich bin Gott dankbar für Alles. Das Gesamte.

Ich danke für meine Familie, Freunde und Verwandten. Ich danke für meine Tochter.

Ich danke für die Menschen, die verstorben sind und so wertvolle Dinge wie Bücher, Erfindungen und Lebenserfahrungen hinterlassen haben, die mir nun das Leben leichter machen. Nichts ist selbstverständlich. Alles hängt mit Allem zusammen.

Glück

Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.

Martin Opitz (1597 – 1639), 1627 geadelt zu Opitz von Boberfeld, deutscher Dichter, machte u.a. Sonett, Epigramm und Ode bekannt, schrieb Lyrik, Lehrgedichte und Hirtendichtung

Das ist ja so wahr und so aktuell, obwohl schon so lange her ist, als es geschrieben wurde.  Mich macht der neue Tag, der vor mir liegt, glücklich. Es ist schön wieder einen Tag zu erleben von dem man nicht weiß, was er einem bezauberndes bringt. Auch wenn ich im Moment unangenehme Dinge wie Zahnarzt (4 Zähne müssen gezogen werden) vor mir habe, bin ich glücklich. Mir wird geholfen, damit ich bald wieder besser beißen kann.  Alles geschieht zu meinen Gunsten.

Was mich u.a. schon am Morgen glücklich macht: Die Dusche. Wenn das Wasser mich reinigt und über meinen Körper prasselt. Das wohlduftende Duschgel/ ich liebe cremigen Duschschaum, der mich weich umschmeichelt, mich reinigt und duftend übrig bleibt. Da ich ein dachschräges Bad habe, kann ich nur im Sitzen  in der Badewanne duschen. Ich duschbade. Wenn das Duschen noch nicht erfunden wäre, ich würde es erfinden.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. – Francis Bacon –

..so sieht ein Baum aus

Die Buchvorstellung von gestern: Öffne mir das Tor zur Welt!  erinnert mich und an mich und meinen Weg in Bezug auf das Sehen. Als ich 8 Jahre war wurde ich in der Schule immer schlechter und schaute beim Nachbarn ab. Meine Tante A. war zu  der Zeit auf Besuch und sah, dass ich nur 1 m entfernt vorm Fernseher saß. Daraufhin meinte sie zu meinen Eltern, es kann sein das Daniela eine Brille braucht. Meine Eltern waren beide keine Brillenträger..

Ja, beim Augenarzt wurde dann bei mir eine starke Sehbehinderung (über 4,5 Dioptrien/ -4,5 dpt Kurzsichtigkeit) mit Hornhautverkrümmung festgestellt. Kurz vor meiner Kommunion bekam ich dann eine Brille.  Der Augenarzt sagte zu meinen Eltern: Sie können froh sein, dass ihre Tochter noch lebt, ihre Tochter sieht auf 10 m nichts, sie hat sich nur an ihrem Gehör orientiert. Wir holten die Brille beim Optiker ab und ich sah alles „gewölbt“ und so „ungewohnt klar“. Als wir dann auf der Straße ankamen und ich den ersten Baum sah, fragte ich: Mama, so sieht ein Baum aus? Ich hatte nie die Blätter an einem Baum gesehen, es war einfach vorher ohne Brille nur ein grüner „Matsch“ gewesen…. So habe ich tatsächlich erst mit 9 Jahren richtig sehen gelernt. In der Schule wurde ich auch wieder besser, ohne abzuschauen, was ich nur tat, weil ich das an der weit entfernten Tafel schlicht und einfach nicht lesen konnte und nicht wusste das ich eine Sehhilfe brauche.

Vielleicht liebe ich Bäume und Blätter deswegen so sehr. Zu meiner Tochter sagte ich mal: Ich liebe dich so sehr wie viele Blätter an Bäumen, Büschen, Pflanzen und Blumen es gibt.

Ich erinnere mich noch an meine Schultauglichkeitsprüfung, als ich Kirche und Haus verwechselt habe. Nein, ich war nicht dumm, ich hatte sie auch nicht verwechselt, ich habe einfach nur geraten, weil ich es ja schlicht und einfach nicht richtig gesehen habe.

Buchjuwelen Teil 1

Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch: Öffne mir das Tor zur Welt! – Das Leben der taubblinden Helen Keller und ihrer Lehrerin Anne Sullivan.

Buchbeschreibung:
Infolge eines Fiebers wurde Helen Keller im Alter von nur 19 Monaten blind und taubstumm. Aufgrund ihrer Unfähigkeit, mit der Umwelt zu kommunizieren, ist sie als Kind verzweifelt und bisweilen aggressiv. In einem letzten Versuch, ihrer Tochter zu helfen, wenden ihre Eltern sich an das Perkins-Institut. Der selbst fast blinden Erzieherin Annie Sullivan gelingt es allmählich, über den Tastsinn an das Mädchen heranzukommen und es aus der Isolation zu führen.

Das Buch beschäftigt mich sehr und ich begann zu recherchieren. Das ist eine wahre Geschichte die 1880-1887 (1880 wurde Helen Keller geboren) geschah. Das Buch (auch bekannt als: The Miracle Worker – Licht im Dunkel/ Unter anderer Sonne) ist auch 1962 verfilmt worden. Der s/w Film ist derzeit nur noch im Antiquariat zu bekommen. Ich habe noch einen gefunden und ihn mir gekauft, doch zunächst lese ich das Buch zu Ende.

Das Buch ist einfach und sehr einfühlsam geschrieben. Man hat den Eindruck, dass es gerade von heutzutage handelt, nicht von 1887.

Helen Keller (1880–1968) ist berühmt, weil sie als erste taubblinde Person einen Bachelor-Abschluss erlangte und eine weltweit verehrte Autorin sowie Aktivistin wurde. Trotz ihrer frühen Behinderung überwand sie durch die Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan immense Kommunikationsbarrieren und setzte sich lebenslang für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Frauenwahlrecht und soziale Gerechtigkeit ein.

Heutzutage gibt es diverse Helen-Keller Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmplakat:

in Rollen schlüpfen + Geburtstag

Laufend schlüpft man im Leben in Rollen. Von Mensch zu Mutter, Tochter, Schwester, Cousine, Freundin, Partnerin, Schriftstellerin, Künstlerin bis zu Friseurin, Köchin, Bäckerin, Patientin, Kundin usw. Dazu habe ich auch schon mal etwas geschrieben.

Heute um 10 Uhr wird Salon Daniela einen Hausbesuch machen, ich werde meiner Mama den Haaransatz färben.

Diese Woche hatte ich Geburtstag. Ich bin 59 geworden. Ich habe eine ganz liebevolle, einfühlsam geschriebene Karte von meiner lieben Cousine bekommen.  Darüber habe ich mich riesig gefreut.

Eis- und Brotpreise

Ja, man sollte es nicht tun. Ich tu es dennoch. Ich rechne ab und an noch in DM um. Für ein Eis -2 Kugeln hätte man zu DM Zeiten nie 4,- DM (2 €) bezahlt. Und für ein kleines Brot (Graubrot) beim Bäcker zahlt man 4,10 €. 8,20 DM für ein kleines Brot hätte niemand bezahlt. Die Tage hatten wir Appetit auf ein Stück Sahnetorte. Wir zahlten für eine Himbeerschnitte und ein Stück Stachelbeertorte jeweils 3,90 € = 7,80 DM für ein Stück Torte!  Ich wollte nicht die ganze Torte kaufen, ich wollte „nur“ ein Stück.

Na ja, ich wohne in einer Kurstadt. Dort kostet ein Milchkaffee dann schon mal so grobe 5,50 € (11,- DM für einen Kaffee – irre!) Dafür kaufe ich im Lidl ein ganzes Pfund Kaffee. Ist die Frage ob ein Milchkaffee mir das wert ist. Dazu muss ich ihn mir auch noch selbst holen und das schmutzige Geschirr wieder wegsortieren. In meiner Jugend habe ich Konditioreifachverkäuferin gelernt und natürlich in guten Cafés gearbeitet, wo der Kunde noch König war, und bequem am Tisch von mir bedient wurde. Na ja, so braucht man wenigstens heutzutage kein Trinkgeld mehr geben. Vor allen Dingen ist es auch so, dass man überall Kaffee Crema (und keinen Filterkaffee) bekommt. Ich mag den Kaffee Crema gar nicht, weil ich meinen Kaffee schwarz ohne Zucker trinke, er ist mir einfach zu stark.

Ja, ja, je älter ich werde – desto mehr kommen Erinnerungen an die gute alte Zeit. Das ist wohl der Lauf der Dinge, dass das bei Älteren so ist.

offizielles Bücherregal

Neben der Eigenschaft als Trinkhalle, ist in der Liborius Trinkhalle in Bad Lippspringe, die im edlen neugotischen Stil gebaut wurde, auch ein offizielles Bücherregal. Dort kann man Bücher kostenlos mitnehmen oder auch welche dazu stellen. Beides habe ich gestern gemacht.

Ich finde das immer sehr spannend. Mal sehen was für Bücher da einen neuen Leser suchen und genauso viel Spaß macht auch das bereitstellen von Büchern.

Gewohnheiten

Ich bin dabei einige Gewohnheiten und vor allem schlechte Marotten abzulegen bzw. zu verändern.  Da geht es u.a. um den großen Bereich Ernährung. So esse ich nun statt Weißbrot/ Graubrot lieber Vollkornbrot. Esse mehr Ballaststoffe und gesunde Kohlenhydrate. Vitamine die ich vernachlässigt habe, beachte ich nun. Vollkornnudeln und Vollkorn-produkte stehen nun auf der Einkaufsliste.

Auch aus der Trägheit will/bin ich raus. Mehr Bewegung. Gut und besser und besser leben wollen ist das Motto.

Ich befinde mich außerdem im 5.ten Tag Nichtrauchen! Das ist, gebe ich zu, die schlimmste Gewohnheit, die ich ablegen will/muss. Ich klebe mir für den Übergang Nikotinpflaster.  Bisher klappt es ganz gut.  Zwar habe ich zuletzt nur noch täglich 10 Zigaretten geraucht (früher täglich eine Schachtel mit mindestens 20 Zigaretten), dass waren dennoch 10 zu viel.

Mit kleinen Dingen fangen große Veränderungen an. Sich selbst besiegen, ist der größte Sieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich weiß es einfach

…alles ist gut. Ich weiß es einfach. Da ist ein ganz tiefes Vertrauen. Derzeit befasse ich mich mit dem Thema Trauer, da der Vater meiner besten Freundin verstorben ist. Dabei habe ich folgendes entdeckt:

Steh nicht am Grab mit verweintem Gesicht,
ich bin da – ich schlafe nicht.

Ich bin im Wind, der weht über die See.
Ich bin das Glitzern im weißen Schnee.
Ich bin die Sonne auf reifender Saat.
Ich bin im Herbst in der goldenen Mahd.

Und wenn Du erwachst im Morgenschein,
werde ich immer da,
werde ich beschützend um Dich sein.
Bin in Kreisen der Vögel am Himmelszelt.
Ich bin der Stern, der die Nacht erhellt.

Steh nicht am Grab in verzweifelter Not,
ich bin nicht da – ich bin nicht tot.

-Irisches Grabgedicht-

Ja, genau. Daran glaube ich. Das Leben ist nicht vorbei mit dem Tod. Es ist ein Übergang in etwas anderes. Niemand ist zurückgekommen von da, also muss es da doch wirklich sehr schön sein.