…das bisschen Haushalt

Ach, es ist ja so herrlich, wenn wieder alles blinkt und blitzt und staubfrei ist. Mich macht putzen glücklich. Oder auch bügeln, wenn die saubere Wäsche so einen tollen Bügelduft verbreitet…. toll.

Ich bin jetzt nicht putzwütig oder ein Putzteufel, aber in Bad und Küche lege ich schon Wert auf Sauberkeit und Ordnung. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man eine offene Wohnung hat. Küche geht bei mir in den Wohnbereich über.

Buchprojekt ohne Reaktion

Nun sind 4 Monate nach Manuskripteinreichung vorbei. Niemand vom Verlag hat sich bei mir gemeldet und auch keinerlei Feedback hinterlassen.  Das ist ziemlich enttäuschend, man hätte mir ja wenigstens mitteilen können, warum mein Buch scheinbar nicht interessant genug ist um es zu verlegen.

Nun überlege ich, wie ich mein Buchprojekt umstrukturieren kann. Weg vom Blog schreiben/einzelne Artikel hin zu einem Sachbuch/Ratgeber.

 

 

 

vom motivieren und so

…man muss sich manchmal selbst in den Allerwertesten treten. Oder man hat liebe Freunde oder Verwandte, die das liebevoll tun.  Bei mir ist es derzeit so, dass ich mich selbst motivieren muss. Es ist so schwer, wenn man das selbst machen muss. Mir fehlen Kontakte, die mich dann mal mitziehen würden. Das möchte ich ändern.

Statt mich heute, wie sonst, nach dem Mittagessen hinzulegen, habe ich mir heute einen Kaffee gekocht und werde gleich, nach dem beenden dieses Artikels, in die City gehen. Erst muss ich mit dem Auto ein Stück fahren. Ich tue das um mich zu bewegen. Das ist das Hauptziel. Da ich mit Rollator unterwegs bin, kann ich mich ja nach Belieben jederzeit ausruhen.

Da ich den Baristakaffee Crema nicht mag, nicht mal Filterkaffee bekommt man in der heutigen Gastronomie, trinke ich keinen Kaffee als Ziel; deswegen kaufe ich mir ein Eis – 2 Kugeln: Malaga und Waldmeister. Zur Belohnung. Nicht vergessen: Belohnung muss sein, wenn man sich dann motiviert hat.  🙂

Ich werde am Bücherregal vorbeigehen und wer weiss, vielleicht finde ich ein interessantes Buch?!

 

Buchjuwelen Teil 1

Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch: Öffne mir das Tor zur Welt! – Das Leben der taubblinden Helen Keller und ihrer Lehrerin Anne Sullivan.

Buchbeschreibung:
Infolge eines Fiebers wurde Helen Keller im Alter von nur 19 Monaten blind und taubstumm. Aufgrund ihrer Unfähigkeit, mit der Umwelt zu kommunizieren, ist sie als Kind verzweifelt und bisweilen aggressiv. In einem letzten Versuch, ihrer Tochter zu helfen, wenden ihre Eltern sich an das Perkins-Institut. Der selbst fast blinden Erzieherin Annie Sullivan gelingt es allmählich, über den Tastsinn an das Mädchen heranzukommen und es aus der Isolation zu führen.

Das Buch beschäftigt mich sehr und ich begann zu recherchieren. Das ist eine wahre Geschichte die 1880-1887 (1880 wurde Helen Keller geboren) geschah. Das Buch (auch bekannt als: The Miracle Worker – Licht im Dunkel/ Unter anderer Sonne) ist auch 1962 verfilmt worden. Der s/w Film ist derzeit nur noch im Antiquariat zu bekommen. Ich habe noch einen gefunden und ihn mir gekauft, doch zunächst lese ich das Buch zu Ende.

Das Buch ist einfach und sehr einfühlsam geschrieben. Man hat den Eindruck, dass es gerade von heutzutage handelt, nicht von 1887.

Helen Keller (1880–1968) ist berühmt, weil sie als erste taubblinde Person einen Bachelor-Abschluss erlangte und eine weltweit verehrte Autorin sowie Aktivistin wurde. Trotz ihrer frühen Behinderung überwand sie durch die Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan immense Kommunikationsbarrieren und setzte sich lebenslang für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Frauenwahlrecht und soziale Gerechtigkeit ein.

Heutzutage gibt es diverse Helen-Keller Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmplakat:

offizielles Bücherregal

Neben der Eigenschaft als Trinkhalle, ist in der Liborius Trinkhalle in Bad Lippspringe, die im edlen neugotischen Stil gebaut wurde, auch ein offizielles Bücherregal. Dort kann man Bücher kostenlos mitnehmen oder auch welche dazu stellen. Beides habe ich gestern gemacht.

Ich finde das immer sehr spannend. Mal sehen was für Bücher da einen neuen Leser suchen und genauso viel Spaß macht auch das bereitstellen von Büchern.

Gewohnheiten

Ich bin dabei einige Gewohnheiten und vor allem schlechte Marotten abzulegen bzw. zu verändern.  Da geht es u.a. um den großen Bereich Ernährung. So esse ich nun statt Weißbrot/ Graubrot lieber Vollkornbrot. Esse mehr Ballaststoffe und gesunde Kohlenhydrate. Vitamine die ich vernachlässigt habe, beachte ich nun. Vollkornnudeln und Vollkorn-produkte stehen nun auf der Einkaufsliste.

Auch aus der Trägheit will/bin ich raus. Mehr Bewegung. Gut und besser und besser leben wollen ist das Motto.

Ich befinde mich außerdem im 5.ten Tag Nichtrauchen! Das ist, gebe ich zu, die schlimmste Gewohnheit, die ich ablegen will/muss. Ich klebe mir für den Übergang Nikotinpflaster.  Bisher klappt es ganz gut.  Zwar habe ich zuletzt nur noch täglich 10 Zigaretten geraucht (früher täglich eine Schachtel mit mindestens 20 Zigaretten), dass waren dennoch 10 zu viel.

Mit kleinen Dingen fangen große Veränderungen an. Sich selbst besiegen, ist der größte Sieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

..wenn man Freunde hat

Wenn man richtig gute Freunde hat, mit denen man offen und ehrlich sprechen kann, braucht man keinen Psychologen.  Der Unterschied ist, dass der Psychologe nicht wertet. Ein Freund schon, ein guter Freund hat seine Sichtweise, weil man sich kennt und das ist auch gut so.

Es gab Situationen in meinem Leben, wo mir meine Freundin, die mir sehr gut zugehört hat (auch eine wichtige Eigenschaft eines guten Freundes), meinen Kopf gewaschen hat und mich anschließend auf meinen Weg zur anderen Sichtweise/Empathie begleitet hat.  Ich konnte mich damals nicht in die Situation einfühlen, bis ich es gelernt habe. Ich wollte verstehen und mitfühlen, war ein weiter Weg.

Das Kopf waschen muss man sich natürlich gefallen lassen, was nicht so einfach ist, wer wird schon gerne kritisiert.  Konstruktive Kritik  ist dagegen sehr erstrebenswert.

So ein Verhalten kann man von einem Psychologen nicht erwarten, erwarten schon, wird aber nie so sein.  Psychologen werten und beurteilen nicht.

Von Parkplätzen und Schrammen

Eben beim Lidl ist mir jemand, der rechts genug Platz hatte, alle Parkplätze waren frei… mit meinem Einkaufswagen der hinter meinem Auto stand, an mein Auto geschrammt. Ich sagte zu ihm (ca. 25 J. Südländer + Frau Er: Mercedes Fahrer in rosa Jogger mit legerer schwarzen Weste und zig Goldschmuckstücken an…): Ich finde das nicht lustig… die wollten schon weiter gehen… ich: An Ihrem Auto ist sicher auch eine Macke.

Er schaut nach und tatsächlich fand auch er eine Macke an seinem relativ neuen Auto… Was wollen wir machen meinte er dann: Polizei rufen? Und ich: Polizei? Hatte mir meinen Schaden (leichte Schrammen die man wegpolieren kann) angeschaut und meinte: Sie können mir 50,-€ anweisen, ich poliere das dann weg. Und die Freundin sah bei mir am Auto nach und meinte: Ja das geht. Ich gab ihnen dann meine plixie Visitenkarte und meinte: Oder haben Sie Paypal? Ja, haben wir auch. OK, dann per Paypal. Und dann hat er sofort bezahlt.

Da ist er gut bei weggekommen. Wenn die Polizei gekommen wäre, hätte sie einen Lackierschaden der Heckschürze an meinem Auto festgestellt und der hätte knapp mal mindestens 500,00 € -1,500.00 € gekostet + eine Hochstufung in der Versicherung.

Oder war das jetzt dumm von mir? Es war auf jeden Fall fair gegenüber dem Schuldner…. Da hatte er Glück, dass ich Tochter einen Autohändlers bin und mich in dem Metier ein wenig auskenne. ..und ich hatte Pech, weil ich mich ja soooooo gut auskenne….

Ja, es war dumm. Ich hätte ihn die Polizei rufen lassen müssen….- Danke, lieber Gott für deine Geschenke….. – ich bin zu dumm dazu sie spontan anzunehmen.

Doofe Tage

Es gibt sie, die doofen Tage an denen man sich schlecht, allein und antriebslos fühlt. Ich habe für mich festgestellt, dass mir dann ein Telefonat mit einem lieben Menschen hilft. Ich hatte gestern so einen doofen Tag. Dabei ging es in dem Telefonat dann nicht um meinen Gemütszustand, sondern nur darüber was mein Gegenüber an diesem Tag erledigt hatte. Das half mir schon. Ich bin dankbar für diese Kontakte.

Da meine Tochter (25 J.) in ein paar Tagen für ein halbes Jahr nach China geht, um dort Kung Fu in einem Internat zu erlernen, bin ich auch ein wenig traurig. Doch wir haben ja WhatsApp und Briefe um zu kommunizieren.

Eine andere Freundin trauert um ihren Vater und widerum eine andere Freundin feiert ihren Master of Education, dass bedeutet:

Nach dem Referendariat erhältst Du die Lehramtsbefähigung. Mit dem Master of Education bist Du außerdem berechtigt, zu promovieren. Du kannst das Master of Education Studium an Universitäten, pädagogischen Hochschulen, Kunsthochschulen und Sporthochschulen absolvieren.

 

Ballast abwerfen

Wie das Wort schon sagt BalLast – es ist lästig und eine Last nicht mehr passende Kleidungssstücke zu horten. Ich habe versucht davon zu verkaufen oder zu tauschen, doch manches ist eben nicht mehr verkauf- oder tauschbar. Da ich einige Größen (48/50-38) abgenommen habe, ist da einiges an Jeans zusammengekommen.

So werde ich heute den großen blauen Sack herausholen um die wirklich noch sehr gut erhaltene Kleidung in den Altkleidercontainer zu bringen. Das ist zwar schade, aber es ist letztlich nachhaltig.

Auch das Kleiderschrank durch- und aussortieren und Winter weg und Frühling raus gehört für mich zum Frühlingsputz dazu.