Überraschungen

Ich liebte schon immer Überraschungen. Das nicht wissen von dem was geschieht, dass sich überraschen lassen. Und genauso habe ich mein Leben bisher gelebt.

Wahrscheinlich habe ich gesagt bevor ich auf die Erde kam:
Lass mich eine Überraschung nach der anderen erleben. Denn rückblickend war es so. Eine entzückende Überraschung nach der anderen und dann kam ich irgendwie an den Punkt an dem ich wissen wollte wer ich bin. Denn die ganzen Dinge die passierten, nie war es für mich in diesem erlebten Augenblick so, dass ich überrascht wurde. Ich hatte meinen größten Wunsch für mein Leben –überrascht werden zu wollen- einfach vergessen. Und Überraschungen müssen ja nicht immer positiv sein. Obwohl sie das immer sind. Unglücksfälle sind Glücksfälle in Verkleidung. Ja, das stimmt genauso habe ich es erlebt. Einfach ein Kleid das ich ablegen/ausziehen kann. Einfach eine Maske die ich herunterreißen kann.

Ich war und bin fasziniert von Menschen, die sich Geschichten ausdachten oder erlebt haben und diese in zauberhaften Worten und Bildern ausgeschmückt haben und sie als aneinander gereihte Buchstaben zu Worten formierten, die wiederum beim Leser in Gefühle verwandelt werden. Wenn ich dann die Weisheit dieser Menschen gefühlt habe, dann war das Buch wirklich ein weiterer Meilenstein auf meinem Weg. Während ich hier so schreibe, bemühe ich mich gleich dies Buch als Manuskript zu sehen und zu gestalten. Das bedeutet ich achte auch Interpunktion und ich unterlasse es… Pünktchen, Pünktchen zu setzen, die ich so gern benutze.

Oh, ich danke so sehr für diese Worte die mir aus mir herausfließen. Es ist eine Gabe und aus dieser Gabe werde ich nun etwas machen. Es wird mir soeben der Gedanke gegeben das ich schon immer der Menschheit etwas hinterlassen wollte. Ja, das war ein Wunsch von mir. Tja, und nun ist es so. Ich lasse meine Worte aus mir fließen und lege sie als getippte Buchstabenfolgen nieder. Das nennt man Schrift oder Worte. Ja, mein größter Wunsch war es ein Buch zu schreiben. Und diesen Wunsch habe ich dieses Jahr noch umgesetzt. Nun warte ich auf eine Reaktion vom Wunschverlag. Außerdem arbeite ich im Hintergrund noch an Buch 2 und 3.

Doch zurück zur Überraschung: Gestern hatte ich spontan einen kurzen Besuch von meiner Tochter die 150 km entfernt lebt. Da habe ich mich riesig gefreut. Das war DER Moment in diesem Jahr! Auf dem Rückweg, am 01.01.26, kommt sie zum Mittagsessen vorbei.

 

Die Schmetterlingsfrau

Ich hatte mal eine ziemlich besondere Beziehung zu einem Mann, den ich sehr geliebt habe und immer noch liebe, habe ja ein großes Herz. Genau gesagt ist während der Beziehung mit ihm die Liebe in mir aufgebrochen, doch das ist eine andere wunderbare Geschichte. Für ihn war ich „nur“ eine Affäre, ich hätte keine Schmetterlinge in ihm ausgelöst, sagte er dazu. Dennoch haben wir interessante Begegnungen, über einen sehr langen Zeitraum, gehabt. Ich habe da in dieser Angelegenheit noch einiges, wirklich wundersames erlebt worüber ich berichten könnte.

Na ja, nachdem wir uns dann nicht mehr sahen, vergingen ein paar Monate.

Plötzlich dachte ich mal wieder an ihn. ..und ich dachte, komm frag ihn mal was er gerade macht. Darauf kam umgehend von ihm die Reaktion (per WhatsApp) das er gerade an meinem Haus vorbei fährt. Er dachte also auch gerade an mich, bzw. zumindest dachte er gerade an das, was in dem Haus geschehen war…

Intuition: Eingebung, [plötzliches] ahnendes Erfassen

Die Intuition/Innere Stimme/Liebe/Gott ist schon ein interessantes Ding. Ich höre immer öfter auf sie. Ich glaube, dass die innere Stimme Gott ist, der sich meldet. Das Bauchgefühl/Solarplexus/Sonnengeflecht täuscht dich nicht.

In älteren Schriften wird das Sonnengeflecht aufgrund seiner Funktion auch als Unterleibsgehirn (lat. Cerebrum abdominale) bezeichnet,dem Empfindungen wie Sympathie und Gemeinschaftsgefühl zugeschrieben werden, sowie der Sitz des dem Unbewussten zugeordneten Teils der Seele.

Zig Schmetterlinge habe ich damals daraufhin in allen Arten und Formen (auf Geschenkpapier, als Gürtelschnalle, als Haarspange, als Dekoobjekt, auf Handtüchern, ein echter, lebender im November (!!) unter dem Bett meiner Tochter, meine Tochter formte aus Keksteig einen Schmetterling, eine echte Schmetterlingsfrau im Schaufenster usw., usw. überall wimmelte es von dem Mottenzeugs) gesehen. Damals taten die Schmetterlingsbeweise mir furchtbar weh, sie verletzten mich sehr tief und erinnerten mich an ihn, und sein nicht vorhandenes Interesse an mehr mit mir. Obwohl wir uns über 2 Jahre kannten..

Schmetterlinge stehen heute für mich als Transformation meiner Person, von einer ziemlich lieblosen, aggressiven Furie -ohne Empathie! zu einer selbstlos liebenden, einfühlsamen Frau. Es war eine Wandlung wie die, die ein Schmetterling durchläuft. Wenn ich mir mal ein Tattoo machen würde, ich bin derzeit ungestochen, wäre es ein wunderbarer Schmetterling. Heute muss ich nur noch innerlich lächeln, wenn mir ein Schmetterling begegnet, am Donnerstag erst ein großer an einer Kette der Bäckereiverkäuferin!

Dieser Mann war, als Anstoß meiner Verwandlung, das Beste das mir je passieren konnte! Endlich konnte ich lieben, alle Menschen in meiner Umgebung haben davon profitiert. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute das es gibt! Ich danke dir für eine geile Zeit. Du Sonne.

Ich habe damals zu ihm gesagt: Daraus mache ich ein Buch. Hier ist es also.

 

Gebet

Was tue ich im Gebet?

-Ich bitte um etwas
-Gebet von bitten
-Im Idealfall – ich bitte und danke für etwas im Gebet, ich bete so, als ob ich schon bekommen hätte.
-Ich danke für etwas
-Ich schimpfe, weil ich „böse“ oder enttäuscht bin auf/von Gott (auch das ist OK)

Das kann ein völlig offenes und freies Gebet sein. Es muss nicht das Vater unser sein, darf es aber natürlich auch sein. Jeder hat seine eigene Art zu beten, alle Arten von Gebet sind OK.

Oftmals wird erst in der Not gebetet, auch das ist OK. Wenn nichts mehr hilft, gerade in der größten Not, beten wir als Endlösung, zuletzt zu Gott. Und ja, er erhört uns. Die Frage ist hörst du zu, siehst du zu? Verstehst du seine Wege?

Ich habe in irgendeinem Buch von einem Mann gelesen der sich bei beginnender Dunkelheit in einem Wald verirrt hatte. In seiner Not betete er. Daraufhin entdeckte ihn ein Jäger, der ihm den Weg wies.

Es kommt kein Gott (oder doch?!!!) zur Hilfe, es passieren Dinge die gottgleich sind. Jeder Mensch ist ein Geschenk. Ehre jeden Mensch für seinen Weg. Gott hat ja so viele Gesichter! Alles ist göttlich!

..der Mann sagte später: Gott hat mir nicht geholfen. Das Wunder Jäger treffen, hatte er nicht richtig gedeutet und verstanden. Ja, das war ein Zu-FALL, es fiel dem verirrten Mann zu! Ja, genauso ist das!

Hatte der verirrte und verwirrte Mann erwartet Gott kommt mit wohlmöglich wehendem, güldenem Gewand, Rauschebart und weißen Haaren und führt ihn an der Hand aus dem Wald? Nein, solche Wege geht Gott nicht. Es sind magische Wege, die Gott nimmt und vor allem gibt! Und ja, Gott hat den Mann und sein Gebet gehört, beantwortet und dem verirrten Mann geholfen.

Und das Wort gebet?
Beim Wort gebet erwarte ich etwas – Gib mir – gebet mir.

Es ist also fast die gleiche Bedeutung, die das Wort Gebet und gebet hat.

Tonlos

Der Gedanke an sich kommt ganz leise bzw. tonlos daher. Und dennoch ist er die größte Macht im Universum!

Alles war zunächst ein Gedanke: Jedes Haus, die Vase, das Radio, der Kinderwunsch, das Baby usw. Und dann wurde es auf wunderbare Weise in die Welt geboren. Leben ist ein Wunder!

Dabei ist vieles tonlos: Die Natur – außer wenn der Wind durch die Blätter der Bäume rauscht. Die Blumen, die Bäume, die meisten Tiere (es sei denn sie freuen sich oder wollen auf sich aufmerksam machen), der Busch, jedes Haus, jeder Gegenstand, jedes Buch ist tonlos und wird erst zum Leben erweckt, wenn wir uns mittels des Einfühlungsvermögens hereinlesen.

Wo wir wieder beim Reichtum sind. Wer lesen kann und Einfühlungs-vermögen hat ist sehr reich!

Das Vorstellungsvermögen kommt beim Lesen auch noch dazu.

Ich habe das Buch: Bevor du liebst -Hannah Green- gelesen. Es handelt von jemandem der taubblind ist. Taub und Blind und dennoch sehend. Er hat z.B. nicht verstanden was rushour ist, so steht doch dann alles still!

Er bewegt sich nicht nach rechts und links in den Kurven, der Bus in dem er sitzt steht still und dennoch ist rushour: Hauptverkehrszeit. Ja, dann ist das ton- und bewegungslose Treiben schwer zu verstehen.

Zauberhaft

Als Kind war ich fasziniert von dem Buch: Die Kleine Hexe von Otfried Preußler – ich wollte auch auf einem Besen fliegen und mit Tieren reden können. Pan Tau, Saxana Das Mädchen mit dem Besenstiel + Bezaubernde Jeannie fand ich auch toll, war gar nicht schlimm das Pan Tau „stumm“ war.

Seit 1980 gibt es für die jüngeren Hex-Hex Bibi Blocksberg und natürlich seit 1997 Harry Potter, den Herr der Ringe und noch so viele, viele andere. 

Heutzutage denke ich der erste Zauberer war Gott und danach Jesus.  Man redet da aber eher in dem Zusammenhang über Wunder!

Ich mag den neuen Song Abrakadabra von Lady Gaga, doch was bedeutet Abrakadabra eigentlich?


„Abrakadabra“ ist primär eine Zauberformel, die seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. bekannt ist und traditionell zum Schutz vor Krankheit und Unglück diente, oft durch das Amulett einer sich reduzierenden Schriftform. Der genaue Ursprung des Wortes ist ungeklärt, aber eine populäre Theorie besagt, dass es sich von der aramäischen Phrase „abra kedabra“ (Ich erschaffe, während ich spreche) ableitet.

Was fasziniert am zaubern? Dinge tun, die kein anderer tut. Unsichtbar sein. Fliegen können, Dinge die man in der Realität nicht hat. 

Die Fantasie dieser Schöpfer der Bücher und Filme ist grandios. 

Doch auch im täglichen Leben gibt es wunder-bares und zauberhaftes: Ärzte, Schwestern und Brüder und Sanitäter die Menschenleben retten. Menschen die Menschen pflegen die alt, krank oder behindert sind. Jeder Mensch ist ein Wunder! Das kann jede Frau bezeugen, die mal ein Kind bekommen hat. Jeder Mensch geht seinen individuellen Weg bis zum Tod. ..und dafür hat man ihn zu ehren! Niemand gleicht dem anderen, ein Wunder das wir uns alle so gut vertragen und verstehen. Miteinander leben ist aufgrund der Andersartigkeit jedes Menschen nicht immer leicht. In diesem Sinne:

Hokuspokus Fidibus!

 

 

Die Tageszeitung

Geschehen: 2008

In der Herberge Zur goldenen Schraube (Psychiatrie), in der ich mehrfach war, sind einige Wunder passiert. Eines möchte ich heute vorstellen, es war mir eine Geschichte die das Leben schrieb, wert.

Der Raucherraum auf Station E (E wie Engel – wie ich sie nenne) ist gut frequentiert, von Patienten, als auch von Schwester und Pflegern, die sich ein Rauchopfer gönnen. Ich war oft im Raucherraum, da fand ich genug Stoff für mein Tagebuch, an dem ich schrieb. Ich hatte (2008) noch kein Laptop und schrieb es zu Fuß, mit Bleistift auf Papier. Wir sitzen also mit einigen Leuten u. a. mit Schwester K. am Tisch und da beschwert sich Uschi plötzlich bei Schwester K., dass es hier keine Tageszeitung gibt, um darin nach Wohnungen und Arbeitsstellen zu suchen. OK. Registriert.

Tags darauf kam Schwester K. mit einer Tageszeitung in den Raucherraum und sagte zu Uschi, die gerade herein kam: „Die Zeitung bekomme ich im Moment zur Probe und habe sie heute einmal mitgebracht“. Wow. Ich freute mich. Das war ja ein tolles Ding! Uschi meinte darauf schroff zur Schwester K.: „Ich habe jetzt keine Zeit zum Lesen“.

Das Wunder Tageszeitung ging völlig an ihr vorbei. Ich beobachte. Und ich finde das Personal der LWL Klinik in Paderborn, ganz bemerkenswert! Sie tun alles was in ihrer Macht steht, damit man wieder auf die Beine kommt.

So sind die Schwestern und Brüder nicht nur Pfleger, sondern auch sogenanntes Bezugspflegepersonal. In dieser Position sind sie dein persönlicher Ansprechpartner, wenn Psychologen oder Ärzte gerade keine Zeit haben, und du gerade Mal spontan Hilfe oder ein Gespräch brauchst. Das Gespräch mit meiner Bezugspflege R. hat mir oft geholfen. In einem Gespräch meinte sie, ich würde mich selbst therapieren, indem ich Tagebuch schreibe und so sei wie ich bin..

Präsent

Ich bin im Präsent ein Präsent,
weil ich präsent bin.

Daniela Cordes

Damit meine ich folgendes: Ich bin ein Geschenk für meine mich umgebenden Menschen, wenn ich ganz anwesend bin. Dann geschieht Humor, Situationskomik usw. Und ich bin deswegen ein Geschenk, weil ich ganz im Moment bin. Ich bin anwesend und bei der Sache. Ich höre zu!

Ganz toll kann man dieses „ganz im Jetztsein“ an Kindern sehen. Sie sind ganz im Moment, ganz präsent, ganz anwesend, ganz spontan.

Matthäus 18
Der Rangstreit unter den Jüngern
(Mk 9,33-37; Lk 9,46-48)
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Das bedeutet für mich: Lebe im Augenblick, sei präsent und wach! ..und im Himmelreich ist da wo man gerade ist.

Auch im Buddhismus, wird ganz auf das anwesend sein gesetzt.

Ein Zen-Schüler fragt seinen Meister: „Was unterscheidet den Zen-Meister von einem Zen-Schüler?“ Der Zen-Meister antwortet: „ Wenn ich gehe, dann gehe ich . Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

„Wieso? Das mache ich doch auch.“Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das ist der Unterschied.“

Zur Webseite vom Yogi