Haben Sie auch eine Schatztruhe mit Liebesbriefen und Botschaften ihrer Verflossenen? Sorry, ich kann sie einfach nicht wegschmeißen.

Blog der BeobACHTUNGen + VerinnerLICHTes!
Eine faszinierende Mischung aus Philosophie, Erlebtem, Musik und Film
Haben Sie auch eine Schatztruhe mit Liebesbriefen und Botschaften ihrer Verflossenen? Sorry, ich kann sie einfach nicht wegschmeißen.

Im Film Rendezvous mit Joe Black, der den Tod darstellt, fragt er eine unheilbar, alte, kranke Frau: Haben Sie genug schöne Erinnerungen gesammelt? Was sie bejaht. Daraufhin erlöst er sie und lässt sie für immer einschlafen.
Ich hatte wirklich ein tolles, bewegtes, von Freude geprägtes Leben und habe auch wunderbare ErINNERungen. Im Herbst des Lebens darf man schon mal augenzwinkernd zurückblicken. Da war alles dabei: Vom Schauspiel über Sambamusik machen vom Mutter werden (was mein allerallerschönstes Erlebnis im Leben war!!!!!!!!!) bis zu diversen Liebschaften und beruflichen Selbstständigkeiten. Vom größten Computermuseum der Welt bis zu diversen Charitya(u)ktionen zugunsten der Kinderkrebshilfe.
Ich hatte das Glück, mehrere Männer gehabt zu haben, die mich sehr geliebt haben und die ich auch -jeden für sich- sehr geliebt habe. Einen (Tom) habe ich verlassen obwohl ich ihn noch geliebt habe. Ich wollte mit ihm was richtiges aufbauen und dachte auch über ein Baby mit ihm nach. Damals war ich 30 Jahre. Wir hatten eine total schöne Beziehung und das war auch mit die schönste Zeit. Doch als ich dann eine kurze persönliche Krise nach einem Pleitegehen mit meinem Geschäft (unmögliches Kaufhaus) hatte, rückte er leider kurzfristig finanziell nicht mit mir zusammen, sondern verwies mich an das Sozialamt. (Kurze Zeit später fand ich Arbeit und es ging finanziell wieder aufwärts).
Das konnte ich ihm leider nicht verzeihen. Ein Aufbau einer richtigen Liebe mit Zukunft war somit gescheitert. Ich habe die Beziehung zu ihm, dann ein paar Monate nach dem gerade beschriebenen pleitegehen, beendet. Das war eine ganz, ganz schlimme Erfahrung, denn intensive Gefühle hatte ich ja noch für ihn und er auch für mich! Ich habe ihm damals mit dem plötzlichen beenden auch sehr weh getan. Da wir gemeinsame Bekannte und Unternehmungen (Spielekreis, kegeln) hatten sahen wir uns immer noch. Das tat mir unheimlich weh! Wenn ich heutzutage ganz tief in mein Herz schaue, sehe ich da immer noch eine lodernde Flamme für ihn.
Jahre später hatten wir nochmal persönlichen Kontakt, da er bei mir ein Kunstwerk einen Backstein ersteigert hat. Er hatte nach unserer Beziehung selbst 2 Kinder (Jungs) mit einer Frau bekommen, die er auch nicht geheiratet hat. Ich habe 3 Jahre später den Vater meiner Tochter kennengelernt. Was Tom nun macht und wie es ihm geht weiß ich leider nicht.
Erinnerungen sind gelebte Momente, die man immer wieder erleben kann.

Irgendwann vor Jahren ca. 2008 habe ich die Querschläger, eine fantastische Sambagruppe aus Paderborn, gesehen und natürlich gehört und mir gewünscht in so einer Gruppe mitzumachen. Heute weiß ich das war schon eine Bestellung beim Universum.
Wochen später fand ich einen Flyer, in dem für eine neu zu gründende Sambagruppe in Paderborn Interessierte gesucht wurden, die Initiatoren waren eben diverse Musiker aus der Sambagruppe Querschläger.
Ich rief dort an und zeigte mein Interesse. Und schon habe ich ein paar Wochen später, nachdem ich auch noch einen VHS Kurs Sambamusik mitgemacht hatte, dass Schelleninstrument in der neuen Gruppe Bloco Tortura gespielt. Ca. 2 Jahre habe ich das mitgemacht, wir hatten auch diverse Auftritte z. B. zu Libori und auch private Arrangements.

Die Buchvorstellung von gestern: Öffne mir das Tor zur Welt! erinnert mich und an mich und meinen Weg in Bezug auf das Sehen. Als ich 8 Jahre war wurde ich in der Schule immer schlechter und schaute beim Nachbarn ab. Meine Tante A. war zu der Zeit auf Besuch und sah, dass ich nur 1 m entfernt vorm Fernseher saß. Daraufhin meinte sie zu meinen Eltern, es kann sein das Daniela eine Brille braucht. Meine Eltern waren beide keine Brillenträger..
Ja, beim Augenarzt wurde dann bei mir eine starke Sehbehinderung (über 4,5 Dioptrien/ -4,5 dpt Kurzsichtigkeit) mit Hornhautverkrümmung festgestellt. Kurz vor meiner Kommunion bekam ich dann eine Brille. Der Augenarzt sagte zu meinen Eltern: Sie können froh sein, dass ihre Tochter noch lebt, ihre Tochter sieht auf 10 m nichts, sie hat sich nur an ihrem Gehör orientiert. Wir holten die Brille beim Optiker ab und ich sah alles „gewölbt“ und so „ungewohnt klar“. Als wir dann auf der Straße ankamen und ich den ersten Baum sah, fragte ich: Mama, so sieht ein Baum aus? Ich hatte nie die Blätter an einem Baum gesehen, es war einfach vorher ohne Brille nur ein grüner „Matsch“ gewesen…. So habe ich tatsächlich erst mit 9 Jahren richtig sehen gelernt. In der Schule wurde ich auch wieder besser, ohne abzuschauen, was ich nur tat, weil ich das an der weit entfernten Tafel schlicht und einfach nicht lesen konnte und nicht wusste das ich eine Sehhilfe brauche.
Vielleicht liebe ich Bäume und Blätter deswegen so sehr. Zu meiner Tochter sagte ich mal: Ich liebe dich so sehr wie viele Blätter an Bäumen, Büschen, Pflanzen und Blumen es gibt.
Ich erinnere mich noch an meine Schultauglichkeitsprüfung, als ich Kirche und Haus verwechselt habe. Nein, ich war nicht dumm, ich hatte sie auch nicht verwechselt, ich habe einfach nur geraten, weil ich es ja schlicht und einfach nicht richtig gesehen habe.

Je älter ich werde desto mehr verändere ich mich äußerlich. Da ich Brillenträgerin bin mag ich es gar nicht mehr, dass meine Brille von innen mit Fett und Wimperntusche beschmiert ist und auch das Augenmakeup schon nach nur 2-3 Stunden verschmiert (auch mit Primer) und fast gar nicht mehr vorhanden ist. Früher war das doch auch nicht so, warum ist es nun so? Da hilft nur folgendes: Die Brille weiter vorne auf der Nase zu tragen, was ich nicht haben kann… oder sich nicht mehr zu schminken. Ich tendiere zum letzteren.
Ich werde mich also ab sofort nicht mehr schminken. Ich habe nie ganz fett aufgetragen, aber Augen und Wimpern und Make up habe ich schon dezent benutzt, um mit Wimpertusche und Kajalstift von den kleinen Augen weg zu täuschen, die eben hinter der kurzsichtigen Brille kleiner wirken. Nun wird also nur noch Lippenstift als Farbtupfer aufgetragen.
Das wird komisch für mich werden, denn ich habe mich immer geschminkt, wenn ich aus dem Haus gegangen bin!!!!! Wenn nun der Frühling kommt, werde ich versuchen ein wenig mein sehr helles Gesicht in der Sonne zu bräunen, damit ich nicht so blass bin. Außerdem werde ich edle silberne Ohrringe und Ketten tragen.
Dazu fällt mir das kürzeste Date ein, dass ich mal hatte. Treffpunkt war der Paderborner Dom. Ich stieg aus dem Auto aus und traf dort den wartenden Mann. Er sah mich kurz an und meinte: Bist du geschminkt? Und ich ja, ein wenig. Und er: Dann hat das keinen Sinn. Und weg war er. Das war es, das kürzeste Date.

Gestern war ich beim Bäcker. Brötchen holen. Ich bestelle immer 2 x 2 Brötchen. (1 x für mich und 1 x für meine Mutter) – damit kommen die Bäckereifachverkäuferinnen nicht klar. Vorletztes Mal bekam ich nur 2 Brötchen, was ich ärgerlicherweise erst feststellte als ich wieder zuhause war (da war ich geistig nicht anwesend).
Gestern fragte die Verkäuferin auch nochmal nach. Ich blieb freundlich aber bestimmt und sagte: Ja, 2 x 2 Brötchen und fügte hinzu: für 2 Haushalte. OK. Nun hatte sie verstanden, war aber total verunsichert und wohl auch erst neu im Job. Beim bezahlen bekam ich dann 5,-€ zu wenig zurück, was ich sofort bemängelte. Sie entschuldigte sich und gab mir den 5er. Sorry, für das überfordern….

Oh, ich habe einige Erfahrungen mit Dating Seiten vom netten Flirt über Scamming bis hin zu: Treffen beim 1. Date und er sagt, direkt nach 1 Minute sehen unter dem Paderborner Dom zu mir: Du bist ja geschminkt, kein Interesse… ich schminke mich. Ja, (!) wirklich dezent. Na ja. …oder wie wäre der: Wir treffen uns bei McDonalds ich war gerade 100 km gefahren (verband das (GottseiDank) auf dem Weg zu meiner Tochter), und er macht mir einen Vorwurf weil ich 10 min zu spät war, nicht mal ein Getränk gab er mir aus!
Ich hatte tolle Profiltexte, nicht das Sie nun denken, ich suche einen Partner. NEIN, das ist keine Aufforderung! …ich will alleine bleiben!!!! Übrigens alle meine engen Kontakte (männlich sowie weiblich) sind solo! Und alle sind es gern.
So nun mal ein – langer – Profiltext von anno dazumal von mir, ich musste ihn kürzen bei lablue:
Niemand sucht – jeder will gefunden werden.
Hoch oben in ihrem Traumschloß lebte die Prinzessin und dann kam per Pferd ein Prinz zu Besuch daher und eroberte ihr Herz. Wie er das anstellte? .. in erster Linie, weil er sehr lieb zu ihr war und so war auch die Prinzessin lieb zu ihm. z.B. gab der Prinz der Prinzessin immer die roten, weißen und grünen Gummibärchen, weil sie die am liebsten mochte. Auch sonst war der Prinz zuvorkommend und behandelte die Prinzessin mit viel Respekt, Vertrauen und Liebe und eben so wie auch er behandelt werden wollte und behandelt wurde.
Oft frohlockten der Prinz und die Prinzessin Konzertklängen oder trieben sich auf Flohmärkten herum, wo sie edle, antike Möbel, feines Porzellan und Accessoires für die Schloßeinrichtung suchten.
Tagsüber regierte der Prinz sein Land und die Prinzessin unterstützte ihn dabei. Die Prinzessin hatte darüber hinaus auch ein eigenes Leben mit vielen Freunden und sie liebte die Freiheit die ihr der Prinz zustand. Genauso hatte der Prinz sein eigenes Reich. Zusammen hatten die beiden oft Besuch von der großen Freundesgemeinde und dann wurden Gesellschaftsspiele wie Siedler von Catan, Tabu, Kartenspiele und Outburst gespielt.
Der Prinz gefiel der Prinzessin so gut, weil er so gut roch. Oft schnupperte die Prinzessin an seinem Hals nach dem Duft, den nur er sein Eigen nennen konnte. Zum Jahrestag bekam die Prinzessin von ihrem Prinz einen Brillianten geschenkt mit den Worten: „Weil Du für mich der funkelnde, geschliffene Brilliant mit Millionen Facetten und Ecken und Kanten bist.“ Der Prinz war froh zuzugeben, dass er das was er nun in der Prinzessin gefunden hatte, auch zuvor gesucht zu haben.
Die Prinzessin steht auf innere Werte, wenn sie ansprechend verpackt sind.
Bis hierher durchgehalten?
Wow.. Tatsächlich ich bin Single. Eiderdaus, dass darf nicht wahr sein. Willst Du mit mir das Singledasein beenden?
Fortsetzung an Texten folgt!

Ich habe mal während einer Autofahrt gedacht: Hallo lieber Gott. In just dem Moment sehe ich rechts einen Mann auf einem Bürgersteig gehen, er hebt die Hand zum Gruß. Cool, oder? Da habe ich mich riesig gefreut! Gott ist spontan und hat Humor!
Sie meinen das stimmt so nicht? Ich bin immer ehrlich. Ich mag keine Lügen.
Und falls ich mir das ausgedacht haben sollte, ist das doch eine schöne, kurzweilige Geschichte, oder?
Was tue ich im Gebet?
-Ich bitte um etwas
-Gebet von bitten
-Im Idealfall – ich bitte und danke für etwas im Gebet, ich bete so, als ob ich schon bekommen hätte.
-Ich danke für etwas
-Ich schimpfe, weil ich „böse“ oder enttäuscht bin auf/von Gott (auch das ist OK)
Das kann ein völlig offenes und freies Gebet sein. Es muss nicht das Vater unser sein, darf es aber natürlich auch sein. Jeder hat seine eigene Art zu beten, alle Arten von Gebet sind OK.
Oftmals wird erst in der Not gebetet, auch das ist OK. Wenn nichts mehr hilft, gerade in der größten Not, beten wir als Endlösung, zuletzt zu Gott. Und ja, er erhört uns. Die Frage ist hörst du zu, siehst du zu? Verstehst du seine Wege?
Ich habe in irgendeinem Buch von einem Mann gelesen der sich bei beginnender Dunkelheit in einem Wald verirrt hatte. In seiner Not betete er. Daraufhin entdeckte ihn ein Jäger, der ihm den Weg wies.
Es kommt kein Gott (oder doch?!!!) zur Hilfe, es passieren Dinge die gottgleich sind. Jeder Mensch ist ein Geschenk. Ehre jeden Mensch für seinen Weg. Gott hat ja so viele Gesichter! Alles ist göttlich!
..der Mann sagte später: Gott hat mir nicht geholfen. Das Wunder Jäger treffen, hatte er nicht richtig gedeutet und verstanden. Ja, das war ein Zu-FALL, es fiel dem verirrten Mann zu! Ja, genauso ist das!
Hatte der verirrte und verwirrte Mann erwartet Gott kommt mit wohlmöglich wehendem, güldenem Gewand, Rauschebart und weißen Haaren und führt ihn an der Hand aus dem Wald? Nein, solche Wege geht Gott nicht. Es sind magische Wege, die Gott nimmt und vor allem gibt! Und ja, Gott hat den Mann und sein Gebet gehört, beantwortet und dem verirrten Mann geholfen.
Und das Wort gebet?
Beim Wort gebet erwarte ich etwas – Gib mir – gebet mir.
Es ist also fast die gleiche Bedeutung, die das Wort Gebet und gebet hat.
Ich habe heute Menschen und Roboter beob-ACHTET, als ich spazieren war. Der Rasenmäherroboter hatte ganz schön zu tun, auf dem Grundstück waren sogar 2 Rasenmäherroboter am arbeiten. Sah sehr gepflegt aus der Rasen!
Die Menschen waren alle am Handy, alle am telefonieren. Ich selbst war auch am Telefon mit -Ear in- Musik hören, dass habe ich das 1. Mal seit langer Zeit gemacht. Ich finde das rascheln der Herbstblätter schöner!
Dann habe ich noch einen LKW Fahrer beob-ACHTET der gerade rückwärts in die Abladebucht am Heimwerk einparkte. Wahnsinn, wie genau man dieses Riesengefährt mit Auflieger, metergenau steuern kann.
Coaching fiel heute aus, mein Coach ist wohl sehr erkältet. Nicht schlimm, habe ich bis zum nächsten Termin Zeit das Buch von ihr weiter zu lesen.
