Stadt an den Quellen – Bad Lippspringe

Mein Lieblingsplatz in Bad Lippspringe ist die Jordanquelle. Diese Quelle speist das Flüsschen Jordan, das noch im Stadtgebiet in die Lippe mündet. Das ist sagenhaft: Auf einmal sprudelt Wasser aus der Erde. Sagenhaft.

Im Moment sprudelt die Jordanquelle leider gar nicht! Nun wird darauf gehofft, das im Herbst wieder ausreichend Regen fällt und die Jordanquelle wieder sprudelt.

Dann gibt es noch die Arminiusquelle, die Martinusquelle, die Liboriusquelle und natürlich die Lippequelle:

Bad Lippspringe ist das einzige Heilbad in Deutschland, das neben dem Titel „Bad“ auch eine Flussquelle im Namen ausweist. Die Lippe springt – entspringt in Bad Lippspringe. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jordanquelle - hier noch mit sprudelndem Wasser...
Jordanquelle – hier noch mit sprudelndem Wasser…

Das Quellgebiet der Lippe gab der Stadt ihren Namen.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Burgruine „springt die Lippe“, nimmt ihren Lauf und mündet 255 Kilometer weiter bei Wesel in den Rhein. „Odinsauge“ wird der tiefblaue Quellteich im Volksmund genannt. Die Sage will wissen, dass der allmächtige germanische Göttervater „Odin“ sein Auge herausriss und in die trockene Sennelandschaft warf, um sie so mit Feuchtigkeit und blühendem Leben zu segnen. An der Burg befindet sich eine Plattform von der man von oben direkt in den Quelltrog der Lippe schauen kann.

Im 8. Jahrhundert n. Chr. lagerte Karl der Große mit seinem Heer an den „Quellen der Lippe“, um hier Reichsversammlungen abzuhalten. Die Lippequelle tritt aus ca. 8 m Tiefe zu Tage. Mit einer Schüttung von etwa 740 Litern in der Sekunde zählt sie zu den stärksten schüttenden Flussquellen in Deutschland.

Ein Foto des Odinsauge werde ich nachreichen.

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