Bettelbriefe

Es gehen wieder Bettelbriefe um. Ich finde es ziemlich dreist von der Christoffel-Blindenmission ungefragt ein Block und 5 unbeschriebene Postkarten mit Briefumschlägen zuzusenden. Man ist irgendwie „gezwungen“ etwas zu spenden, weil man ja die Karten „geschenkt“ bekommen hat.

Unverschämt finde ich auch, das dort darum direkt gebeten wird 125,-€, 80,- oder 30,-€ für eine Graue-Star OP zu überweisen. Ich habe beschlossen nichts anzuweisen, vielleicht werde ich dann aus dem Bettelverteiler genommen, weil ich ja kein Dankeschön geschickt habe.

Vom Laptop und seinem Eigenleben

Ich bin um 07:15 Uhr aufgestanden, dann habe ich mein Laptop hochgefahren und hatte eine merkwürdige Fehlermeldung „Benutzer kann nicht geladen werden” schwarzer Bildschirm, weiße Schrift und OK zum anklicken, ich klickte OK an, war sonst keine andere Option da – daraufhin erschien eine ganz andere Benutzeroberfläche, ein neuer Browser usw..
Der Supergau.

Ich vermisste meine Lesezeichen, mein Desktop usw. – ich fuhr den Rechner dann runter und schaltete ihn wieder an. Da war wieder alles normal. Dieser Umstand erinnerte mich daran, mal wieder eine Datensicherung zu machen. Das habe ich gerade erledigt.  Die letzte Datensicherung hatte ich im März gemacht.

In der Vergangenheit hatte ich mal Viren auf dem Rechner und musste des Öfteren einen neuen Rechner aufsetzen. Das ist immer ziemlich ärgerlich.

…das bisschen Haushalt

Ach, es ist ja so herrlich, wenn wieder alles blinkt und blitzt und staubfrei ist. Mich macht putzen glücklich. Oder auch bügeln, wenn die saubere Wäsche so einen tollen Bügelduft verbreitet…. toll.

Ich bin jetzt nicht putzwütig oder ein Putzteufel, aber in Bad und Küche lege ich schon Wert auf Sauberkeit und Ordnung. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man eine offene Wohnung hat. Küche geht bei mir in den Wohnbereich über.

ABRAKADABRA

Hast du gewusst, dass es den Zauberspruch ABRAKADABRA wirklich gibt?

Ursprünglich stammt er aus einem aramäischen Vers und setzt sich aus den Worten „AVRA“ und „KEHDABRA“ zusammen, was übersetzt so viel heißt, wie: „Während ich spreche, werde ich erschaffen.“

Sei also aufmerksam, welche Worte DEINEN Mund verlassen, weil DEIN Leben entsprechend aussehen wird.

(Lars Amend)

Ist die Frage wie erschaffen zu verstehen ist: Werde ich erschaffen, also entstehe ich gerade oder erschaffen von etwas hervorbringen? Sind gedachte Worte nicht auch Worte? Egal wie es auch gemeint ist, es geht um den Moment. Kinder sind ganz im Moment.

Ich habe mich früher sehr lange, auch als ich schon lange erwachsen war, gefragt, wie es wohl ist Erwachsen zu sein.  Für mich waren alle Erwachsenen Zauberer. z.B.: Fenster auf frische Luft kommt herein. Woher wissen die Erwachsenen das? Das Christkind kommt. Mehrere Jahre waren wir beim christlichen vorbereiten des „Warten auf’s Christkind“ im Pfarramt der Kirche. Dort haben wir Weihnachtsschmuck wie Strohsterne gebastelt, oder Kekse gegessen und Filme geschaut.

Das war wohl die tollste Zauberei, die meine Eltern total zelebriert -bis ins kleinste Detail wie Wohnzimmertür (Glasscheibe) abhängen. Stille Nacht- Heilige Nacht und Glöckchenklingeln (Oh, dass Christkind war da- habt ihr es gehört?) beim Einzug in das verzauberte Bescherungszimmer mit dem festlich beleuchtetem Tannenbaum und den vielen Geschenkpaketen- haben. Den mit echtem Lametta geschmückten, silbernen Tannenbaum haben wir immer erst an Heiligabend zur Bescherung gesehen. Ich habe daran wirklich sehr lange an das kommen des Christkindes geglaubt, bis irgendwann von einem Kind in der Schule gesagt wurde: Die Eltern sind das Christkind.

„Man muss zeitlebens so sehen können, wie man als Kind die Welt sah“.
-Henri Matisse-

Siehe auch meinen Artikel Zauberhaft.

Buchprojekt ohne Reaktion

Nun sind 4 Monate nach Manuskripteinreichung vorbei. Niemand vom Verlag hat sich bei mir gemeldet und auch keinerlei Feedback hinterlassen.  Das ist ziemlich enttäuschend, man hätte mir ja wenigstens mitteilen können, warum mein Buch scheinbar nicht interessant genug ist um es zu verlegen.

Nun überlege ich, wie ich mein Buchprojekt umstrukturieren kann. Weg vom Blog schreiben/einzelne Artikel hin zu einem Sachbuch/Ratgeber.

 

 

 

vom motivieren und so

…man muss sich manchmal selbst in den Allerwertesten treten. Oder man hat liebe Freunde oder Verwandte, die das liebevoll tun.  Bei mir ist es derzeit so, dass ich mich selbst motivieren muss. Es ist so schwer, wenn man das selbst machen muss. Mir fehlen Kontakte, die mich dann mal mitziehen würden. Das möchte ich ändern.

Statt mich heute, wie sonst, nach dem Mittagessen hinzulegen, habe ich mir heute einen Kaffee gekocht und werde gleich, nach dem beenden dieses Artikels, in die City gehen. Erst muss ich mit dem Auto ein Stück fahren. Ich tue das um mich zu bewegen. Das ist das Hauptziel. Da ich mit Rollator unterwegs bin, kann ich mich ja nach Belieben jederzeit ausruhen.

Da ich den Baristakaffee Crema nicht mag, nicht mal Filterkaffee bekommt man in der heutigen Gastronomie, trinke ich keinen Kaffee als Ziel; deswegen kaufe ich mir ein Eis – 2 Kugeln: Malaga und Waldmeister. Zur Belohnung. Nicht vergessen: Belohnung muss sein, wenn man sich dann motiviert hat.  🙂

Ich werde am Bücherregal vorbeigehen und wer weiss, vielleicht finde ich ein interessantes Buch?!

 

Neue Haarfrisur

Es ist immer so bei mir, wenn die Haare am kürzesten sind, überlege ich mir wieder sie wachsen zu lassen.  Derzeit bin ich im Nacken und an den Seiten rasiert. Mehr -Haare weg- geht also nicht. Diese Frisur soll es werden:

Vorne oben sind sie bald so wie auf dem Foto. Was fehlt ist der Nacken und die Seiten.

Ja ja, ich gebe es zu, ich stehe halt auf die 80er Nena Friesen. 🙂

Da meine Haare schnell wachsen, dauert es ca. 4-5 Monate bis der Nacken auf die nebenstehende Länge gewachsen ist.

Ziele muss man haben.

Enttäuschung (ist gut)

Ich bin ein wenig traurig. Die 4 Verlage die ich mit meinem Manuskript von www.plixie.de angefragt habe, haben sich nicht gemeldet, also auch kein Interesse an meinem Blogbuch. Vielleicht liegt dann auch da genau mein Fehler. Die Form meines eingereichten Buches, einfach als Blog/Tagebuch, ist wohl nicht angesagt.

So bin ich am überlegen, wie ich es in eine bessere Form bringen kann.  Nein, aufgeben tu ich nicht.  Enttäuschung ist gut, weil das zuvor gedachte Bild getäuscht hat.

Schade ist auch, dass ich keine Kommentare von meinen LeserInnen bekomme. Ich weiß also nicht, ob gefällt was ich so von mir gebe oder veröffentliche.

Nichts ist selbstverständlich

Ich bin dankbar für alle Mitmenschen. Jeder gibt seinen Beitrag zum Leben dazu. Ich danke für unser Sozial- und Gesundheitswesen und wünsche mir das Krankenhäuser bald Gesundheitshäuser genannt werden.

Nichts ist selbstverständlich.
Ich danke für Menschen, die mir helfen wenn ich krank bin. Ich bin des Öfteren im Krankenhaus gewesen, wurde von diversen Menschen unterstützt und aufgepäppelt und konnte gesundend entlassen werden.

Ich danke für meinen Arzt/Zahnarzt, der sich gebildet hat, um mir nun helfen zu können. Ich danke für youtube und die Menschen die da ihre Erfahrungen teilen, damit ich es nachmachen oder nachvollziehen kann.

Ich bin dankbar für VerkäuferInnen in den diversen Geschäften wo ich für meinen täglichen Lebensmittel- oder Drogeriebedarf einkaufen kann.  Ich danke für die LKW- Fahrer die mir meine Waren bequem bis in den Discounter/Geschäft liefern.

Ich bin Gott dankbar für Alles. Das Gesamte.

Ich danke für meine Familie, Freunde und Verwandten. Ich danke für meine Tochter.

Ich danke für die Menschen, die verstorben sind und so wertvolle Dinge wie Bücher, Erfindungen und Lebenserfahrungen hinterlassen haben, die mir nun das Leben leichter machen. Nichts ist selbstverständlich. Alles hängt mit Allem zusammen.

Glück

Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.

Martin Opitz (1597 – 1639), 1627 geadelt zu Opitz von Boberfeld, deutscher Dichter, machte u.a. Sonett, Epigramm und Ode bekannt, schrieb Lyrik, Lehrgedichte und Hirtendichtung

Das ist ja so wahr und so aktuell, obwohl schon so lange her ist, als es geschrieben wurde.  Mich macht der neue Tag, der vor mir liegt, glücklich. Es ist schön wieder einen Tag zu erleben von dem man nicht weiß, was er einem bezauberndes bringt. Auch wenn ich im Moment unangenehme Dinge wie Zahnarzt (4 Zähne müssen gezogen werden) vor mir habe, bin ich glücklich. Mir wird geholfen, damit ich bald wieder besser beißen kann.  Alles geschieht zu meinen Gunsten.

Was mich u.a. schon am Morgen glücklich macht: Die Dusche. Wenn das Wasser mich reinigt und über meinen Körper prasselt. Das wohlduftende Duschgel/ ich liebe cremigen Duschschaum, der mich weich umschmeichelt, mich reinigt und duftend übrig bleibt. Da ich ein dachschräges Bad habe, kann ich nur im Sitzen  in der Badewanne duschen. Ich duschbade. Wenn das Duschen noch nicht erfunden wäre, ich würde es erfinden.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. – Francis Bacon –