Bestellungen beim Universum

Als ich anfing mich mit spirituellen Dingen zu beschäftigen, schenkte mir eine Freundin das kleine, aber gehaltvolle Buch: Bestellungen beim Universum von Bärbel Mohr. Damit fing meine Karriere durch die fast gesamte (spirituelle/esoterische) Literatur an.

Heutzutage bestelle ich mir mit Leichtigkeit und voller Vor- Freude den immer passenden, guten Parkplatz.

Das wünschen/beten/bestellen beim Universum ist ganz einfach: Wünschen und daran glauben, dass es erfüllt wird. So einfach sich das anhört – so einfach ist es auch. Ach ja, und Turbobeschleuniger sind die Dankbarkeit und die Vor-Freude! Dankbarkeit sagt aus: Sicher sein und sich freuen als sei es schon geschehen.

Wenn wir bei Otto oder Amazon oder so bestellen, glauben und vertrauen wir ja auch darauf die Ware zu erhalten, ohne nochmals nachzufragen. Und ZACK, kommt am anderen Tag die Ware an.

Ich liebe diese Versandhandelgeschichten! Hatte ja selbst auch jahrelang welche. Heute habe ich mir bei Amazon das Buch film-posters-of-the-third-reich wovon ich einen Großteil an Filmplakatraritäten zugesteuert habe und namentlich in den Credits erwähnt werde, bestellt. Ich brauche das unbedingt für meine Chronik.

Doch zurück:
Das Vertrauen ist ein ganz wichtiger Punkt beim wünschen/beten/bestellen.
Die Bestellung eines Traummanns mit den und den Attributen sollte unterlassen werden, es geht um das Vertrauen. Vergiss beim bestellen eine gute Eigenschaft und der Traummann ist „wieder“ eine Luftpumpe. Vertrauen das der Traummann (der nun kommen darf) der Richtige ist, mit dem man alt werden möchte, ist besser.

Am meisten profitiert habe ich dann auch von der vielen sehr guten Buchtipps, am Ende von den Bestellungen beim Universum. Bärbel Mohr ist leider übrigens viel zu früh, 2010 mit nur 46 Jahren an Krebs verstorben.

Mittlerweile denke ich, wir beten/wünschen/bestellen mit dem Denken. Und da wir ca. 60.000 Geh-danken am Tag denken, sollten dieses fruchtbare Geh-danken sein. Eigentlich ganz einfach das Spiel des Lebens.

Gut, wenn man die Regeln, der Bestellungen beim Universum kennt.

 

Verletzlichkeit

Manchmal da schlage ich einfach über die Stränge und verletze damit Menschen die mir nahe stehen. Das mache ich gar nicht mit böser Absicht oder Hintergedanken, es passiert mir einfach so. Es mag an meinem stürmischem Temperament und meinem Sternbild: Widder liegen. Das ist keine Ausrede sondern ein Erklärungsversuch.

Ich werde darum noch an mir arbeiten müssen, damit mir so etwas nicht nochmal passiert.

 

Der Freund

Ich habe einen Freund der ständig an mir herumkritisiert. Er sagt: Du bist nicht gut genug. Er sagt: Du bist faul. Er sagt: Du bist dick. Er sagt: Du bist nicht OK.

Dies passt nicht, dass ist nicht gut und auch mehr Sport könntest du auch mal machen.

Möchtest du so einen Freund haben? Nein, der dürfte nicht regelmäßig auf meinem Sofa sitzen und mich runtermachen.

Oh, es ist sogar noch schlimmer: Der Freund das ist der innere Kritiker.

 

Glaubenssätze

Positive Glaubenssätze/Affirmationen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln und helfen uns zu orientieren:

  • Wer will, findet einen Weg
  • Ich schaffe das
  • Ich bin stark
  • Ich bin liebevoll
  • Ich bin zuversichtlich
  • Mir geht es besser und besser
  • Alles ist gut so wie es ist
  • Ich mag mich und meine Ziele
  • Ich glaube an mich
  • Es geht immer weiter

Genauso beeinflussen auch negative Glaubenssätze/Affirmationen das Leben – sie schwächen mich und mein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl – sie ziehen mich runter und das sollte man nicht zulassen

  • Ich bin nicht gut genug
  • Mir geht es schlecht
  • Ich bin ein Versager
  • Ich schaffe das nicht
  • Ich treffe immer die falschen Entscheidungen
  • Es ist so schwer

Man möchte manchmal alles perfekt haben, doch das gibt es nicht. Niemand ist perfekt, wir sind menschliche Wesen, die Fehler machen dürfen. 

Wenn man einen Tiefpunkt hat, ist es manchmal schwer das Positive zu sehen. Nach jeder Rotphase einer Ampel kommt auch wieder eine Grünphase. Und dazwischen ist die gelbe Phase.

Mir haben meine Familie und Freunde geholfen, die schweren Zeiten zu überstehen, auch heute noch habe ich Tief’s, doch inzwischen habe ich gelernt gut damit umzugehen. Schlechte Tage gehören auch dazu, sonst würde man die guten Momente verpassen und nicht kennen.

Aufstehmensch

Nach der Depression und der schlimmen jahrelangen (!) INMICHGEHZEIT betitulierte mich meine Cousine mit diesem Song als Aufstehmensch von Alexa Feser. Ich habe geweint, als ich mir den Song das 1. Mal anhörte.

Ja, dass mag sein. Nach diesem bewegenden Leben, mit zig Auf’s und Ab’s wie auf einer Achterbahnfahrt ist das wohl wirklich so.

Was mir geholfen hat, war das tägliche offline Tagebuch schreiben und das Lesen von esoterischer Literatur und Selbsthilferatgebern.

Dankbarkeit

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu einem fried- und freundvollem Leben. Man kann für alles, egal was, dankbar sein. Nichts ist selbstverständlich. So bin ich z.B. dankbar für meine Wohnung, für die Wasserversorgung, für die Möbel meiner Wohnung, für Menschen, die mir mein Daheim gebaut haben.

Ich ehre die Menschen, die mit mir zusammen hier auf der Welt leben – für jeden. Jeder Weg dieser Menschen ist wertvoll. Ich bin dankbar für das Essen, dass ich mir jeden Tag kaufen und essen kann. Ich bin dankbar für eine gute technische und soziale Infrastruktur. Ich danke für mein Auto und für alle Dinge, die mir mein Leben erleichtern.

Ich danke für meine liebe Familie und gute Freunde. Und ich danke auch für alle die, die nicht mehr bei uns im Leben sind. In Gedanken sind sie noch da und unvergessen.

Für alle ist dieses Blumenbouquet, dass ich in der Friedenskapelle Bad Lippspringe fotografiert habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderungen

Nicht mein Gegenüber (egal wer das ist) muss sich (ver-)ändern, ich muss mich verändern, wenn ich unzufrieden bin.

Schön dazu der Song: Man in the mirrow von Michael Jackson. Aus dem Song: And no message could have been any clearer: If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change

Es fängt bei mir und meiner Veränderung an und schon ändert sich im Außen alles.

Präsent

Ich bin im Präsent ein Präsent,
weil ich präsent bin.

Daniela Cordes

Damit meine ich folgendes: Ich bin ein Geschenk für meine mich umgebenden Menschen, wenn ich ganz anwesend bin. Dann geschieht Humor, Situationskomik usw. Und ich bin deswegen ein Geschenk, weil ich ganz im Moment bin. Ich bin anwesend und bei der Sache. Ich höre zu!

Ganz toll kann man dieses „ganz im Jetztsein“ an Kindern sehen. Sie sind ganz im Moment, ganz präsent, ganz anwesend, ganz spontan.

Matthäus 18
Der Rangstreit unter den Jüngern
(Mk 9,33-37; Lk 9,46-48)
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Das bedeutet für mich: Lebe im Augenblick, sei präsent und wach! ..und im Himmelreich ist da wo man gerade ist.

Auch im Buddhismus, wird ganz auf das anwesend sein gesetzt.

Ein Zen-Schüler fragt seinen Meister: „Was unterscheidet den Zen-Meister von einem Zen-Schüler?“ Der Zen-Meister antwortet: „ Wenn ich gehe, dann gehe ich . Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

„Wieso? Das mache ich doch auch.“Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das ist der Unterschied.“

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