Aufstehmensch

Nach der Depression und der schlimmen jahrelangen (!) INMICHGEHZEIT betitulierte mich meine Cousine mit diesem Song als Aufstehmensch von Alexa Feser. Ich habe geweint, als ich mir den Song das 1. Mal anhörte.

Ja, dass mag sein. Nach diesem bewegenden Leben, mit zig Auf’s und Ab’s wie auf einer Achterbahnfahrt ist das wohl wirklich so.

Was mir geholfen hat, war das tägliche offline Tagebuch schreiben und das Lesen von esoterischer Literatur und Selbsthilferatgebern.

Grafiktablett

Ich habe ein neues Spielzeug. Ein gebrauchtes Grafiktablett Wacom one womit ich im kostenlosen Grafikprogramm Krita arbeite. Es ist kein Tablett auf dem man sofort die Ergebnisse sieht, ich sehe sie am Bildschirm nicht auf dem Tablett. Zum Einstieg sicher erst einmal geeignet.

Infos zu dem Grafikprogramm (so wie Informationen zu allen möglichen Dingen – habe z.B. die Einstellung der Uhr in meinem Auto dort gefunden) hole ich mir auf Youtube, toll das es Menschen gibt, die das so toll erklären. Danke.

Hier ist mein erster Versuch, mein erstes Monster:

Reaktion


Ich hatte meiner Schwiegermutter mit der Postkarte von LienArt®  ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen. Ein paar Tage später erreicht mich dieses:

LienArt® -Andrea Lienhart- beweist es mit ihren Postkarten,
die nun überall im guten Fachhandel zu
kaufen sind, dass der kindliche Ausdruck
gerade IN ist.
Die Postkartenmotive sind echt toll.

 

Kuriositäten

Ich habe im Laufe der Zeit so einige Dinge entdeckt, die kurios sind. Es handelt sich um herausragende, bauliche Maßnahmen.

im Heinz Nixdorf MuseumsForum gibt es z.B. eine Treppe die zur Decke führt, sehr optimistisch gebaut:

oder der Zaun in Niedersachsen der einem im Winter die Hände wärmt, vorausgesetzt die Heizung ist eingeschaltet:

Oder wie wäre dieses baulich gut durchdachtes, gut erreichbares Waschbecken vor allem für Menschen mit Behinderung – Rollstuhl usw. (wo das ist weiß ich leider nicht mehr) -sorry für die schlechte Qualität des Schnappschusses:

Weißheit auf dem Kopf

Irgendwann steht (fast) jede Frau vor der Entscheidung die Haare zu färben oder das Grau raus wachsen zu lassen. Ich bin jetzt 58 J. und färbe meine dunklen Haare seit ca. mindestens 10 Jahren. Ich bin das Färben so leid! Erst habe ich selbst gefärbt, dann hat mir meine Freundin alle 6 Wochen meine Ansätze gefärbt. Ich bin das Färben (diese Schmiererei) so leid! …und auf mindestens 40,-€ für das Färben + 3 Stunden beim Friseur habe ich keine Lust. Außerdem habe ich vermehrt Haarausfall und das ist übel, will sehen ob es an der regelmäßigen Chemiekeule auf dem Kopf liegt.

Ich hatte schon mal vor ein paar Jahren (2023) den Selbstversuch grau/weiß raus wachsen zu lassen gewagt. Noch dazu habe ich meine Haare abgeschnitten. Habe dann doch wieder gefärbt. Da haben es Blondinen besser, der Schritt von blond auf weiß ist nicht so hart.

Die zweite Frage, die sich beim raus wachsen stellt ist, schneide ich meine Haare dann ab um den Übergang softer zu gestalten oder behalte ich die Frisur und lasse mich auf ein Farbspiel auf dem Kopf ein. Ich werde das Grau/weiß nun in meine schulterlangen Haare raus wachsen lassen. Ich freue mich nun auf meine Weißheit auf dem Kopf.

Männer haben es da gut, Sie sehen einfach sexy aus mit ihren grauen/weißen Haaren.

Wie sehen Sie das?
Wie handhaben Sie das?
Färben Sie oder sind Sie eine graue Maus?

Dankbarkeit

ankbarkeit ist der Schlüssel zu einem fried- und freundvollem Leben. Man kann für alles, egal was, dankbar sein. Nichts ist selbstverständlich. So bin ich z.B. dankbar für meine Wohnung, für die Wasserversorgung, für die Möbel meiner Wohnung, für Menschen, die mir mein Daheim gebaut haben.

Ich ehre die Menschen, die mit mir zusammen hier auf der Welt leben – für jeden. Jeder Weg dieser Menschen ist wertvoll. Ich bin dankbar für das Essen, dass ich mir jeden Tag kaufen und essen kann. Ich bin dankbar für eine gute technische und soziale Infrastruktur. Ich danke für mein Auto und für alle Dinge, die mir mein Leben erleichtern.

Ich danke für meine liebe Familie und gute Freunde. Und ich danke auch für alle die, die nicht mehr bei uns im Leben sind. In Gedanken sind sie noch da und unvergessen.

Für alle ist dieses Blumenbouquet, dass ich in der Friedenskapelle Bad Lippspringe fotografiert habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutlich reden

Im Buch Deutlich reden, wirksam handeln – geht es primär um die deutsche Sprache im Untertitel heißt es dann: Kindern zeigen, wie Leben geht…. – das Buch ist nicht nur für Eltern, sondern für alle die deutlich reden lernen wollen. Frau von Scheurl-Defersdorf, die Autorin, leitet das LINGVA ETERNA ® Institut für Pädagogik und bewusste Sprache.

Darin ist so ein schönes, markantes Beispiel, was die tägliche Umgangssprache auslösen kann:
Juliane kommt zu Frau S., mit der Bitte um einen Ratschlag für den strittigen Punkt, weil sie sich mit ihrem Sohn nicht mehr helfen konnte. Er sollte nächstes Jahr in die Schule kommen und war ständig im Streit mit anderen Kindern. Sie beschrieb ihn als reizbar, aufbrausend und ständig konfliktbereit. …sie sagte: Frau S. Sie können mir ruhig alles sagen, ich bin für alles gerüstet. Frau D. unterhielt sich dann noch eine Weile mit Juliane und Frau S. bemerkte das die Sprache von Juliane voll von Wörtern aus dem Wortfeld des Kampfes und Streites war.
Ein Ratschlag ist ein Schlag.
Ratschläge tun weh.
Der strittige Punkt war ebenso überflüssig wie verräterisch. Er verriet ihre
Denkweise.
Noch deutlicher wurde es wegen der Aussage: für alles gerüstet – sie trägt also eine Rüstung.
Frau S. sagte zu Juliane, die Sprache eines Menschen ist der Spiegel seines Denkens und ihr Sohn spiegelt Sie… usw.
Kriegerische Worte:
Alles ist ein Kampf
entrüstet sein
den Spieß umdrehen
kriegen
bombastisch
wie eine Bombe eingeschlagen
sich breitschlagen lassen
Bombenwetter
Ich krieg gleich eine Krise
Frau S. gab Juliane die Anregung, daß sie in ihrer Sprache bewusst auf ihre Streit- und Kampfwörter achtet. Juliane fühlte sich erleichtert. Ihr leuchtete der Zusammenhang zwischen ihrer Sprache und ihrem Leben ein… zuhause kehrte so Frieden ein….

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Veränderungen

Nicht mein Gegenüber (egal wer das ist) muss sich (ver-)ändern, ich muss mich verändern, wenn ich unzufrieden bin.

Schön dazu der Song: Man in the mirrow von Michael Jackson. Aus dem Song: And no message could have been any clearer: If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change

Es fängt bei mir und meiner Veränderung an und schon ändert sich im Außen alles.

Präsent

Ich bin im Präsent ein Präsent,
weil ich präsent bin.

Daniela Cordes

Damit meine ich folgendes: Ich bin ein Geschenk für meine mich umgebenden Menschen, wenn ich ganz anwesend bin. Dann geschieht Humor, Situationskomik usw. Und ich bin deswegen ein Geschenk, weil ich ganz im Moment bin. Ich bin anwesend und bei der Sache. Ich höre zu!

Ganz toll kann man dieses „ganz im Jetztsein“ an Kindern sehen. Sie sind ganz im Moment, ganz präsent, ganz anwesend, ganz spontan.

Matthäus 18
Der Rangstreit unter den Jüngern
(Mk 9,33-37; Lk 9,46-48)
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Das bedeutet für mich: Lebe im Augenblick, sei präsent und wach! ..und im Himmelreich ist da wo man gerade ist.

Auch im Buddhismus, wird ganz auf das anwesend sein gesetzt.

Ein Zen-Schüler fragt seinen Meister: „Was unterscheidet den Zen-Meister von einem Zen-Schüler?“ Der Zen-Meister antwortet: „ Wenn ich gehe, dann gehe ich . Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

„Wieso? Das mache ich doch auch.“Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das ist der Unterschied.“

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