Dankbarkeit

ankbarkeit ist der Schlüssel zu einem fried- und freundvollem Leben. Man kann für alles, egal was, dankbar sein. Nichts ist selbstverständlich. So bin ich z.B. dankbar für meine Wohnung, für die Wasserversorgung, für die Möbel meiner Wohnung, für Menschen, die mir mein Daheim gebaut haben.

Ich ehre die Menschen, die mit mir zusammen hier auf der Welt leben – für jeden. Jeder Weg dieser Menschen ist wertvoll. Ich bin dankbar für das Essen, dass ich mir jeden Tag kaufen und essen kann. Ich bin dankbar für eine gute technische und soziale Infrastruktur. Ich danke für mein Auto und für alle Dinge, die mir mein Leben erleichtern.

Ich danke für meine liebe Familie und gute Freunde. Und ich danke auch für alle die, die nicht mehr bei uns im Leben sind. In Gedanken sind sie noch da und unvergessen.

Für alle ist dieses Blumenbouquet, dass ich in der Friedenskapelle Bad Lippspringe fotografiert habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutlich reden

Im Buch Deutlich reden, wirksam handeln – geht es primär um die deutsche Sprache im Untertitel heißt es dann: Kindern zeigen, wie Leben geht…. – das Buch ist nicht nur für Eltern, sondern für alle die deutlich reden lernen wollen. Frau von Scheurl-Defersdorf, die Autorin, leitet das LINGVA ETERNA ® Institut für Pädagogik und bewusste Sprache.

Darin ist so ein schönes, markantes Beispiel, was die tägliche Umgangssprache auslösen kann:
Juliane kommt zu Frau S., mit der Bitte um einen Ratschlag für den strittigen Punkt, weil sie sich mit ihrem Sohn nicht mehr helfen konnte. Er sollte nächstes Jahr in die Schule kommen und war ständig im Streit mit anderen Kindern. Sie beschrieb ihn als reizbar, aufbrausend und ständig konfliktbereit. …sie sagte: Frau S. Sie können mir ruhig alles sagen, ich bin für alles gerüstet. Frau D. unterhielt sich dann noch eine Weile mit Juliane und Frau S. bemerkte das die Sprache von Juliane voll von Wörtern aus dem Wortfeld des Kampfes und Streites war.
Ein Ratschlag ist ein Schlag.
Ratschläge tun weh.
Der strittige Punkt war ebenso überflüssig wie verräterisch. Er verriet ihre
Denkweise.
Noch deutlicher wurde es wegen der Aussage: für alles gerüstet – sie trägt also eine Rüstung.
Frau S. sagte zu Juliane, die Sprache eines Menschen ist der Spiegel seines Denkens und ihr Sohn spiegelt Sie… usw.
Kriegerische Worte:
Alles ist ein Kampf
entrüstet sein
den Spieß umdrehen
kriegen
bombastisch
wie eine Bombe eingeschlagen
sich breitschlagen lassen
Bombenwetter
Ich krieg gleich eine Krise
Frau S. gab Juliane die Anregung, daß sie in ihrer Sprache bewusst auf ihre Streit- und Kampfwörter achtet. Juliane fühlte sich erleichtert. Ihr leuchtete der Zusammenhang zwischen ihrer Sprache und ihrem Leben ein… zuhause kehrte so Frieden ein….

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