..wenn man Freunde hat

Wenn man richtig gute Freunde hat, mit denen man offen und ehrlich sprechen kann, braucht man keinen Psychologen.  Der Unterschied ist, dass der Psychologe nicht wertet. Ein Freund schon, ein guter Freund hat seine Sichtweise, weil man sich kennt und das ist auch gut so.

Es gab Situationen in meinem Leben, wo mir meine Freundin, die mir sehr gut zugehört hat (auch eine wichtige Eigenschaft eines guten Freundes), meinen Kopf gewaschen hat und mich anschließend auf meinen Weg zur anderen Sichtweise/Empathie begleitet hat.  Ich konnte mich damals nicht in die Situation einfühlen, bis ich es gelernt habe. Ich wollte verstehen und mitfühlen, war ein weiter Weg.

Das Kopf waschen muss man sich natürlich gefallen lassen, was nicht so einfach ist, wer wird schon gerne kritisiert.  Konstruktive Kritik  ist dagegen sehr erstrebenswert.

So ein Verhalten kann man von einem Psychologen nicht erwarten, erwarten schon, wird aber nie so sein.  Psychologen werten und beurteilen nicht.