Glaubenssätze

Positive Glaubenssätze/Affirmationen beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln und helfen uns zu orientieren:

  • Wer will, findet einen Weg
  • Ich schaffe das
  • Ich bin stark
  • Ich bin liebevoll
  • Ich bin zuversichtlich
  • Mir geht es besser und besser
  • Alles ist gut so wie es ist
  • Ich mag mich und meine Ziele
  • Ich glaube an mich
  • Es geht immer weiter

Genauso beeinflussen auch negative Glaubenssätze/Affirmationen das Leben – sie schwächen mich und mein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl – sie ziehen mich runter und das sollte man nicht zulassen

  • Ich bin nicht gut genug
  • Mir geht es schlecht
  • Ich bin ein Versager
  • Ich schaffe das nicht
  • Ich treffe immer die falschen Entscheidungen
  • Es ist so schwer

Man möchte manchmal alles perfekt haben, doch das gibt es nicht. Niemand ist perfekt, wir sind menschliche Wesen, die Fehler machen dürfen. 

Wenn man einen Tiefpunkt hat, ist es manchmal schwer das Positive zu sehen. Nach jeder Rotphase einer Ampel kommt auch wieder eine Grünphase. Und dazwischen ist die gelbe Phase.

Mir haben meine Familie und Freunde geholfen, die schweren Zeiten zu überstehen, auch heute noch habe ich Tief’s, doch inzwischen habe ich gelernt gut damit umzugehen. Schlechte Tage gehören auch dazu, sonst würde man die guten Momente verpassen und nicht kennen.

Aufstehmensch

Nach der Depression und der schlimmen jahrelangen (!) INMICHGEHZEIT betitulierte mich meine Cousine mit diesem Song als Aufstehmensch von Alexa Feser. Ich habe geweint, als ich mir den Song das 1. Mal anhörte.

Ja, dass mag sein. Nach diesem bewegenden Leben, mit zig Auf’s und Ab’s wie auf einer Achterbahnfahrt ist das wohl wirklich so.

Was mir geholfen hat, war das tägliche offline Tagebuch schreiben und das Lesen von esoterischer Literatur und Selbsthilferatgebern.

Dankbarkeit

ankbarkeit ist der Schlüssel zu einem fried- und freundvollem Leben. Man kann für alles, egal was, dankbar sein. Nichts ist selbstverständlich. So bin ich z.B. dankbar für meine Wohnung, für die Wasserversorgung, für die Möbel meiner Wohnung, für Menschen, die mir mein Daheim gebaut haben.

Ich ehre die Menschen, die mit mir zusammen hier auf der Welt leben – für jeden. Jeder Weg dieser Menschen ist wertvoll. Ich bin dankbar für das Essen, dass ich mir jeden Tag kaufen und essen kann. Ich bin dankbar für eine gute technische und soziale Infrastruktur. Ich danke für mein Auto und für alle Dinge, die mir mein Leben erleichtern.

Ich danke für meine liebe Familie und gute Freunde. Und ich danke auch für alle die, die nicht mehr bei uns im Leben sind. In Gedanken sind sie noch da und unvergessen.

Für alle ist dieses Blumenbouquet, dass ich in der Friedenskapelle Bad Lippspringe fotografiert habe:

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderungen

Nicht mein Gegenüber (egal wer das ist) muss sich (ver-)ändern, ich muss mich verändern, wenn ich unzufrieden bin.

Schön dazu der Song: Man in the mirrow von Michael Jackson. Aus dem Song: And no message could have been any clearer: If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change

Es fängt bei mir und meiner Veränderung an und schon ändert sich im Außen alles.

Präsent

Ich bin im Präsent ein Präsent,
weil ich präsent bin.

Daniela Cordes

Damit meine ich folgendes: Ich bin ein Geschenk für meine mich umgebenden Menschen, wenn ich ganz anwesend bin. Dann geschieht Humor, Situationskomik usw. Und ich bin deswegen ein Geschenk, weil ich ganz im Moment bin. Ich bin anwesend und bei der Sache. Ich höre zu!

Ganz toll kann man dieses „ganz im Jetztsein“ an Kindern sehen. Sie sind ganz im Moment, ganz präsent, ganz anwesend, ganz spontan.

Matthäus 18
Der Rangstreit unter den Jüngern
(Mk 9,33-37; Lk 9,46-48)
Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Das bedeutet für mich: Lebe im Augenblick, sei präsent und wach! ..und im Himmelreich ist da wo man gerade ist.

Auch im Buddhismus, wird ganz auf das anwesend sein gesetzt.

Ein Zen-Schüler fragt seinen Meister: „Was unterscheidet den Zen-Meister von einem Zen-Schüler?“ Der Zen-Meister antwortet: „ Wenn ich gehe, dann gehe ich . Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.“

„Wieso? Das mache ich doch auch.“Der Zen-Meister antwortet: „Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das ist der Unterschied.“

Zur Webseite vom Yogi

 

Gedanken

Jeder Wunsch/Gedanke, gesprochen oder nicht ausgesprochen ist eine Anforderung/ ein Gebet. Gebet im deutschen heißt auch geben.

Im Wort Gedanken – ist das Danken bereits enthalten.  In meinen Augen beten wir laufend beim denken. Das ist auch gar nicht schlimm, wenn wir fortlaufend positiv denken/beten. Schön dazu das Lied We Pray von Coldplay. Kann es hier wegen der Musikrechte nicht direkt einbinden.

Deswegen wäre hilf-reich, gute Gedanken zu denken. Was denken Sie den ganzen Tag, sind es kraftvolle, motivierende Gedanken oder sind es negative Gedanken? Ca. 60.000 Gedanken, denkt ein Mensch so am Tag.

In den Tiefphasen meiner Depression habe ich festgesellt, dass bedingt durch meine negativen Gedanken, die Dinge um mich herum kaputt gingen z.B. mein Laptop, mein Auto usw.

Jede getroffene Aussage hat auch körperliche Auswirkungen:
Das Problem liegt mir im Magen.
Ich werde gleich sauer.
Ich ärgerte mir ein Loch in den Bauch.
Ich hatte eine enorme Wut in meinem Bauch.
Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?
Ich spuckte Gift und Galle.
Vor Ärger läuft mir die Galle über.
Das Problem konnte ich nur schwer verdauen.
Ich hatte Schiss.
Vor Angst habe ich mir fast in die Hose gemacht.
Das Problem bereitet mir Kopfschmerzen.
Vor Wut mit den Zähnen knirschen.
Vor lauter Sorgen den Kopf hängen lassen.
Ich habe was auf dem Herzen.
Mir fiel aus Angst fast das Herz in die Hose.
Mir blutete das Herz.
Mir blieb vor Schreck die Luft weg.
Es verschlug mir den Atem.
Ich reagiere allergisch auf meine Schwiegermutter.
Usw. usw.

So wie negative Gedanken Auswirkungen auf unseren Körper haben, haben auch positive Aussagen positive Folgen!!!!!

Ich schaffe das.
Alles ist gut.
Mir geht es wunderbar.
Ich ziehe nur noch positive Dinge in mein Leben.
Ich bin gesund und mein Denken ist kraftvoll.
Ich bin dankbar für alles in meinem Leben. Ich freue mich auf neue Herausforderungen. Wenn ich in Liebe an jemanden denke, schicke ich ihm einen Engel.

>>Denn was der Mensch sät, das wird er ernten<<
Dies bedeutet: Alles, was ein Mensch in Worten oder durch die Taten
aussendet, wird zu ihm zurückkehren. Er wird empfangen, was er gibt.
-Florence Scovel Shinn im Buch Das Lebensspiel und seine Regeln -1871-
1940-

Das ist doch gerecht!
Säe ich Frust – ernte ich Frust.
Säe ich Freude – ernte ich Freude.
Das Leben ist ein Bumerang!
Ich kann nun nur noch schwer verstehen, wie man überhaupt, und dann noch eine lange Zeit, negativ denken kann.

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