Gewichtsabnahme

Meine erste und einzige Diät machte ich vor ein paar Jahren. Die Erfahrung musste ich wohl auch mal machen. Mein Leben lang war ich eine schlanke Frau (immer ca. 65 kg bei 1,70 m – die essen konnte soviel sie wollte und nicht zunahm) gewesen. Bis ich dann 2021 zur Spitzenzeit 95 kg (mehr als zur Schwangerschaftszeit) wog. Ich hatte alles gemacht wie immer, doch nun nahm ich zu. 2 x am Tag warmes Essen  (Mittags und Abends), dass war zu viel.

Wochen später sah ich mir dann die Hochzeitsfotos meines Bruders an und da machte es Klick. Nein, ich will so nicht weiter aussehen, ich will abnehmen. Ich versuchte es mit Almased, doch das konnte ich nicht trinken, es war eklig vom Geschmack. 

Dann fand ich fit + feel good von Layenberger rote Beere/Joghurt, gekauft bei Rossmann. Ich kaufte mir einen kleinen Smoothiemaker und gab Milch, tiefgekühlte Beeren (meistens Himbeeren) und das fit + feel good von Layenberger dazu. Shakte alles und hatte einen traumhaften Milchshake der wunderbar zu trinken war. Ich habe Mittags die Mahlzeit mit dem Shake ersetzt, ich hatte danach keinen Hunger und freute mich täglich auf meinen Himbeershake. Dazu habe ich weniger Kohlenhydrate gegessen und auch warmes Essen am Abend ließ ich weg. 

35 kg habe ich so abgenommen, innerhalb einer Zeit von 1,5 Jahren mit fit + feelgood 25 kg und den Rest innerhalb der letzten Jahre. An einen Jojoeffekt, der mir des Öfteren während der Abnahme angetragen wurde, glaubte ich überhaupt nicht. Weil ich mich in mir nicht mehr wohl gefühlt habe, wollte ich abnehmen. Ich wollte nur eins: Wieder die Alte werden: Schlank.

Das Eis

Ich hatte mal wieder Lust auf ein Eis. Ich stehe an der Eistheke und bitte um eine Kugel Vanille, Schokolade und Erdbeer. Die Eisverkäuferin gibt die Kugeln in eine kleine Eistüte.

Oh, nein die mag ich gar nicht so gern, dachte ich. Die großen Eistüten schmecken viel besser…

Ups, bei der letzten Kugel bricht die kleine Eistüte ein wenig auseinander.  Da lässt die Verkäuferin das Eis zum stabilisieren in eine große Eistüte plumpsen.

Yeah! Mein Wunsch, große Eistüte haben wollen, hatte sich also erfüllt. Zufall meinen Sie? Ja klar, es fällt mir zu!

So kann es gehen, wenn man Gedanken und Geschehen, beob-achtet.

Abgefahren

Brot holen beim Bäcker ist ja eigentlich kein Abenteuer, doch was mir letzten Freitag passiert, ist abgefahren.. wie immer bei mir, es ist wortwörtlich zu nehmen.

Ich parke in einer ausgewiesenen Parkbucht, rechts am Straßenrand und springe eben beim Bäcker rein. Brot holen für meine Mama. Setze mich anschließend wieder in mein Auto, da macht es krawoom.

Ich hatte die Fensterscheibe, wegen der Hitze, ganz runtergelassen.
Ich sehe nur noch meinen linken Außenspiegel fliegen und schaute dem Unfallverursacher nach, dass zunächst langsamer fuhr, dann aber, als ob nichts gewesen wäre, weiterfuhr.

Ich hatte mich so erschrocken und war total aufgelöst, weil der Spiegelabfahrer mit dem schwarzen Auto, dessen Kennzeichen nicht aus dem Raum Paderborn war, weiterfuhr. Und somit Fahrerflucht begann.

Wie gerufen (ich glaube nicht an Zu-fall – ja, es fällt mir zu) kam gerade ein großer Polizeiwagen vorbei, den wir dann anhielten. (es hatte sich bereits jemand liebes um mich gekümmert, nachdem ich die Schrottteile von der Straße aufgehoben hatte er sagte er sei von der Feuerwehr) Danke Michael! Er ging sofort beim Bäcker rein und kaufte mir eine Flasche Cola, er sagte ich brauche jetzt Zucker.

Der Polizeiwagen hielt an und wir erklärten kurz was passiert war, und der Polizist rief dann seine Kollegen an, weil er zu einer Demo in Paderborn musste.

So warteten wir auf die Polizei. Die kamen zu Dritt und auch relativ schnell, ich hatte mich inzwischen beruhigt und erklärte was sich zugetragen hatte. Sie fragten nach dem Kennzeichen, doch mehr als oben schon steht, konnte ich dazu nicht sagen. Die Polizei vermass mein Auto mit den (GottseiDank) oberflächlichen Ratschern (vom Rücklicht bis zur Mitte der Fahrertür), im Lack (die ich fast (!) weg-poliert bekam) und dem abgefahrenen Spiegel. Ich bekam eine Aktenzeichen, doch man machte mir wenig Hoffnung den Schaden-verursacher zu finden.

Mein neues (gebrauchtes) Auto habe ich erst seit 2 Monaten. So ein doofer und ungemein blöder Mensch, der Fahrerfüchtige der Unfallsverursacher. Der Spiegel kostete mich 45,-€. Mehr Schaden war nicht entstanden und mir sind auch keine Spiegelsplitter ins Auto geflogen, ich hatte also noch Glück im Unglück.

Glückscent


Ich habe mit meiner Mutter Pflanzen für den Friedhof (Allerheiligen) gekauft. Ich wollte nicht aussteigen, da ich gerade von der Arbeit kam.

Mama meinte dann: Komm doch mit, Du bekommst frische Luft und bewegst dich.

OK, dann bin ich mit ausgestiegen. Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, holte ich den Pflanzeneinkaufswagen. Auf dem Weg dahin fand ich dann einen Glückscent. Da wusste ich warum ich doch mit sollte.