Trost

Ich habe Trost bekommen indem man auf was schlimmeres hingewiesen hat was nicht eingetreten ist. Genau gesagt wurde im Zusammenhang mit dem Unfall von meiner Mutter (rechter Oberarmbruch) angedeutet, dass ein Oberschenkelhalsbruch schlimmer gewesen sei. Das soll Trost sein? Ich habe dann gesagt, dass ich so etwas zu ihr nicht gesagt hätte, wenn ihrer Mutter dieses passiert wäre.

Dann wurde erneut erwähnt das ein Oberschenkelhalsbruch noch schlimmer sei und die Gefahr auf Demenz noch erhöht.

Da das wiederholt gesagt wurde, und mir das (ich war zu der Zeit noch selbst im Krankenhaus) in keiner Weise geholfen hat, was ich auch erklärt habe, habe ich den Kontakt zur Verwandtschaft dann abgebrochen.

Seit meine Mutter nach Hause aus dem Krankenhaus, in dem sie nur geröntgt wurde, Schmerzmittel und ein Korsett bekam, kam ist sie seit dem 10.01.26 ein 24 Sunden temporärer Pflegefall, bis zur OP am 22.01.26. Alleine kann sie nicht bleiben da sie z.B. nicht alleine auf Toilette gehen kann, sie kommt nicht alleine aus dem Bett hoch, sie kann nicht kochen, kein Butterbrot schmieren usw. usw. Und nach der hoffentlich erfolgreichen OP bleibt sie 2 Tage und Nächte im Krankenhaus. Anschließend wird sie voraussichtlich wieder ein temporärer Pflegefall sein.

Meine Brüder und ich sind nun den ganzen Tag (Bruder) und die ganze unruhige, schlaflose Nacht (ich) mit der Betreuung meiner Mutter beschäftigt. Das soll keine Beschwerde sein, ich erwähne nur Tatsachen. Wir helfen Mama gerne.

Da ich harmoniebedürftig bin habe ich gestern wieder mal ich den ersten Schritt auf diese Verwandtschaft zugemacht. Derzeit noch ohne Reaktion.

Ich verstehe nicht wie man so eine alte Dame, unter massiven Schmerzen, so lange auf eine dringend erforderliche Operation warten lassen kann…. und das alles wegen der Verordnungen der Krankenkasse.