…das bisschen Haushalt

Ach, es ist ja so herrlich, wenn wieder alles blinkt und blitzt und staubfrei ist. Mich macht putzen glücklich. Oder auch bügeln, wenn die saubere Wäsche so einen tollen Bügelduft verbreitet…. toll.

Ich bin jetzt nicht putzwütig oder ein Putzteufel, aber in Bad und Küche lege ich schon Wert auf Sauberkeit und Ordnung. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man eine offene Wohnung hat. Küche geht bei mir in den Wohnbereich über.

ABRAKADABRA

Hast du gewusst, dass es den Zauberspruch ABRAKADABRA wirklich gibt?

Ursprünglich stammt er aus einem aramäischen Vers und setzt sich aus den Worten „AVRA“ und „KEHDABRA“ zusammen, was übersetzt so viel heißt, wie: „Während ich spreche, werde ich erschaffen.“

Sei also aufmerksam, welche Worte DEINEN Mund verlassen, weil DEIN Leben entsprechend aussehen wird.

(Lars Amend)

Ist die Frage wie erschaffen zu verstehen ist: Werde ich erschaffen, also entstehe ich gerade oder erschaffen von etwas hervorbringen? Sind gedachte Worte nicht auch Worte? Egal wie es auch gemeint ist, es geht um den Moment. Kinder sind ganz im Moment.

Ich habe mich früher sehr lange, auch als ich schon lange erwachsen war, gefragt, wie es wohl ist Erwachsen zu sein.  Für mich waren alle Erwachsenen Zauberer. z.B.: Fenster auf frische Luft kommt herein. Woher wissen die Erwachsenen das? Das Christkind kommt. Mehrere Jahre waren wir beim christlichen vorbereiten des „Warten auf’s Christkind“ im Pfarramt der Kirche. Dort haben wir Weihnachtsschmuck wie Strohsterne gebastelt, oder Kekse gegessen und Filme geschaut.

Das war wohl die tollste Zauberei, die meine Eltern total zelebriert -bis ins kleinste Detail wie Wohnzimmertür (Glasscheibe) abhängen. Stille Nacht- Heilige Nacht und Glöckchenklingeln (Oh, dass Christkind war da- habt ihr es gehört?) beim Einzug in das verzauberte Bescherungszimmer mit dem festlich beleuchtetem Tannenbaum und den vielen Geschenkpaketen- haben. Den mit echtem Lametta geschmückten, silbernen Tannenbaum haben wir immer erst an Heiligabend zur Bescherung gesehen. Ich habe daran wirklich sehr lange an das kommen des Christkindes geglaubt, bis irgendwann von einem Kind in der Schule gesagt wurde: Die Eltern sind das Christkind.

„Man muss zeitlebens so sehen können, wie man als Kind die Welt sah“.
-Henri Matisse-

Siehe auch meinen Artikel Zauberhaft.

Buchprojekt ohne Reaktion

Nun sind 4 Monate nach Manuskripteinreichung vorbei. Niemand vom Verlag hat sich bei mir gemeldet und auch keinerlei Feedback hinterlassen.  Das ist ziemlich enttäuschend, man hätte mir ja wenigstens mitteilen können, warum mein Buch scheinbar nicht interessant genug ist um es zu verlegen.

Nun überlege ich, wie ich mein Buchprojekt umstrukturieren kann. Weg vom Blog schreiben/einzelne Artikel hin zu einem Sachbuch/Ratgeber.

 

 

 

vom motivieren und so

…man muss sich manchmal selbst in den Allerwertesten treten. Oder man hat liebe Freunde oder Verwandte, die das liebevoll tun.  Bei mir ist es derzeit so, dass ich mich selbst motivieren muss. Es ist so schwer, wenn man das selbst machen muss. Mir fehlen Kontakte, die mich dann mal mitziehen würden. Das möchte ich ändern.

Statt mich heute, wie sonst, nach dem Mittagessen hinzulegen, habe ich mir heute einen Kaffee gekocht und werde gleich, nach dem beenden dieses Artikels, in die City gehen. Erst muss ich mit dem Auto ein Stück fahren. Ich tue das um mich zu bewegen. Das ist das Hauptziel. Da ich mit Rollator unterwegs bin, kann ich mich ja nach Belieben jederzeit ausruhen.

Da ich den Baristakaffee Crema nicht mag, nicht mal Filterkaffee bekommt man in der heutigen Gastronomie, trinke ich keinen Kaffee als Ziel; deswegen kaufe ich mir ein Eis – 2 Kugeln: Malaga und Waldmeister. Zur Belohnung. Nicht vergessen: Belohnung muss sein, wenn man sich dann motiviert hat.  🙂

Ich werde am Bücherregal vorbeigehen und wer weiss, vielleicht finde ich ein interessantes Buch?!

 

Neue Haarfrisur

Es ist immer so bei mir, wenn die Haare am kürzesten sind, überlege ich mir wieder sie wachsen zu lassen.  Derzeit bin ich im Nacken und an den Seiten rasiert. Mehr -Haare weg- geht also nicht. Diese Frisur soll es werden:

Vorne oben sind sie bald so wie auf dem Foto. Was fehlt ist der Nacken und die Seiten.

Ja ja, ich gebe es zu, ich stehe halt auf die 80er Nena Friesen. 🙂

Da meine Haare schnell wachsen, dauert es ca. 4-5 Monate bis der Nacken auf die nebenstehende Länge gewachsen ist.

Ziele muss man haben.

Enttäuschung (ist gut)

Ich bin ein wenig traurig. Die 4 Verlage die ich mit meinem Manuskript von www.plixie.de angefragt habe, haben sich nicht gemeldet, also auch kein Interesse an meinem Blogbuch. Vielleicht liegt dann auch da genau mein Fehler. Die Form meines eingereichten Buches, einfach als Blog/Tagebuch, ist wohl nicht angesagt.

So bin ich am überlegen, wie ich es in eine bessere Form bringen kann.  Nein, aufgeben tu ich nicht.  Enttäuschung ist gut, weil das zuvor gedachte Bild getäuscht hat.

Schade ist auch, dass ich keine Kommentare von meinen LeserInnen bekomme. Ich weiß also nicht, ob gefällt was ich so von mir gebe oder veröffentliche.

Nichts ist selbstverständlich

Ich bin dankbar für alle Mitmenschen. Jeder gibt seinen Beitrag zum Leben dazu. Ich danke für unser Sozial- und Gesundheitswesen und wünsche mir das Krankenhäuser bald Gesundheitshäuser genannt werden.

Nichts ist selbstverständlich.
Ich danke für Menschen, die mir helfen wenn ich krank bin. Ich bin des Öfteren im Krankenhaus gewesen, wurde von diversen Menschen unterstützt und aufgepäppelt und konnte gesundend entlassen werden.

Ich danke für meinen Arzt/Zahnarzt, der sich gebildet hat, um mir nun helfen zu können. Ich danke für youtube und die Menschen die da ihre Erfahrungen teilen, damit ich es nachmachen oder nachvollziehen kann.

Ich bin dankbar für VerkäuferInnen in den diversen Geschäften wo ich für meinen täglichen Lebensmittel- oder Drogeriebedarf einkaufen kann.  Ich danke für die LKW- Fahrer die mir meine Waren bequem bis in den Discounter/Geschäft liefern.

Ich bin Gott dankbar für Alles. Das Gesamte.

Ich danke für meine Familie, Freunde und Verwandten. Ich danke für meine Tochter.

Ich danke für die Menschen, die verstorben sind und so wertvolle Dinge wie Bücher, Erfindungen und Lebenserfahrungen hinterlassen haben, die mir nun das Leben leichter machen. Nichts ist selbstverständlich. Alles hängt mit Allem zusammen.

Glück

Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.

Martin Opitz (1597 – 1639), 1627 geadelt zu Opitz von Boberfeld, deutscher Dichter, machte u.a. Sonett, Epigramm und Ode bekannt, schrieb Lyrik, Lehrgedichte und Hirtendichtung

Das ist ja so wahr und so aktuell, obwohl schon so lange her ist, als es geschrieben wurde.  Mich macht der neue Tag, der vor mir liegt, glücklich. Es ist schön wieder einen Tag zu erleben von dem man nicht weiß, was er einem bezauberndes bringt. Auch wenn ich im Moment unangenehme Dinge wie Zahnarzt (4 Zähne müssen gezogen werden) vor mir habe, bin ich glücklich. Mir wird geholfen, damit ich bald wieder besser beißen kann.  Alles geschieht zu meinen Gunsten.

Was mich u.a. schon am Morgen glücklich macht: Die Dusche. Wenn das Wasser mich reinigt und über meinen Körper prasselt. Das wohlduftende Duschgel/ ich liebe cremigen Duschschaum, der mich weich umschmeichelt, mich reinigt und duftend übrig bleibt. Da ich ein dachschräges Bad habe, kann ich nur im Sitzen  in der Badewanne duschen. Ich duschbade. Wenn das Duschen noch nicht erfunden wäre, ich würde es erfinden.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. – Francis Bacon –

..so sieht ein Baum aus

Die Buchvorstellung von gestern: Öffne mir das Tor zur Welt!  erinnert mich und an mich und meinen Weg in Bezug auf das Sehen. Als ich 8 Jahre war wurde ich in der Schule immer schlechter und schaute beim Nachbarn ab. Meine Tante A. war zu  der Zeit auf Besuch und sah, dass ich nur 1 m entfernt vorm Fernseher saß. Daraufhin meinte sie zu meinen Eltern, es kann sein das Daniela eine Brille braucht. Meine Eltern waren beide keine Brillenträger..

Ja, beim Augenarzt wurde dann bei mir eine starke Sehbehinderung (über 4,5 Dioptrien/ -4,5 dpt Kurzsichtigkeit) mit Hornhautverkrümmung festgestellt. Kurz vor meiner Kommunion bekam ich dann eine Brille.  Der Augenarzt sagte zu meinen Eltern: Sie können froh sein, dass ihre Tochter noch lebt, ihre Tochter sieht auf 10 m nichts, sie hat sich nur an ihrem Gehör orientiert. Wir holten die Brille beim Optiker ab und ich sah alles „gewölbt“ und so „ungewohnt klar“. Als wir dann auf der Straße ankamen und ich den ersten Baum sah, fragte ich: Mama, so sieht ein Baum aus? Ich hatte nie die Blätter an einem Baum gesehen, es war einfach vorher ohne Brille nur ein grüner „Matsch“ gewesen…. So habe ich tatsächlich erst mit 9 Jahren richtig sehen gelernt. In der Schule wurde ich auch wieder besser, ohne abzuschauen, was ich nur tat, weil ich das an der weit entfernten Tafel schlicht und einfach nicht lesen konnte und nicht wusste das ich eine Sehhilfe brauche.

Vielleicht liebe ich Bäume und Blätter deswegen so sehr. Zu meiner Tochter sagte ich mal: Ich liebe dich so sehr wie viele Blätter an Bäumen, Büschen, Pflanzen und Blumen es gibt.

Ich erinnere mich noch an meine Schultauglichkeitsprüfung, als ich Kirche und Haus verwechselt habe. Nein, ich war nicht dumm, ich hatte sie auch nicht verwechselt, ich habe einfach nur geraten, weil ich es ja schlicht und einfach nicht richtig gesehen habe.

Buchjuwelen Teil 1

Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch: Öffne mir das Tor zur Welt! – Das Leben der taubblinden Helen Keller und ihrer Lehrerin Anne Sullivan.

Buchbeschreibung:
Infolge eines Fiebers wurde Helen Keller im Alter von nur 19 Monaten blind und taubstumm. Aufgrund ihrer Unfähigkeit, mit der Umwelt zu kommunizieren, ist sie als Kind verzweifelt und bisweilen aggressiv. In einem letzten Versuch, ihrer Tochter zu helfen, wenden ihre Eltern sich an das Perkins-Institut. Der selbst fast blinden Erzieherin Annie Sullivan gelingt es allmählich, über den Tastsinn an das Mädchen heranzukommen und es aus der Isolation zu führen.

Das Buch beschäftigt mich sehr und ich begann zu recherchieren. Das ist eine wahre Geschichte die 1880-1887 (1880 wurde Helen Keller geboren) geschah. Das Buch (auch bekannt als: The Miracle Worker – Licht im Dunkel/ Unter anderer Sonne) ist auch 1962 verfilmt worden. Der s/w Film ist derzeit nur noch im Antiquariat zu bekommen. Ich habe noch einen gefunden und ihn mir gekauft, doch zunächst lese ich das Buch zu Ende.

Das Buch ist einfach und sehr einfühlsam geschrieben. Man hat den Eindruck, dass es gerade von heutzutage handelt, nicht von 1887.

Helen Keller (1880–1968) ist berühmt, weil sie als erste taubblinde Person einen Bachelor-Abschluss erlangte und eine weltweit verehrte Autorin sowie Aktivistin wurde. Trotz ihrer frühen Behinderung überwand sie durch die Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan immense Kommunikationsbarrieren und setzte sich lebenslang für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Frauenwahlrecht und soziale Gerechtigkeit ein.

Heutzutage gibt es diverse Helen-Keller Schulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmplakat: